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Statistik
 

Industrie investierte 858 Mio. Euro im Jahr 2016

Pressemitteilung vom 30.11.2017 - 10:00 Uhr

Die saarländischen Industriebetriebe investierten im vergangenen Jahr 858 Mio. Euro in ihre Sachanlagen. Nach Mitteilung des Statistischen Amtes des Saarlandes lagen damit die Investitionsausgaben um 7,6 Prozent unter denen von 2015. 93 Prozent der Investitionssumme flossen dabei in Maschinen und maschinelle Anlagegüter.

Bei insgesamt rückläufiger Investitionstätigkeit fielen die höchsten Investitionssummen weiterhin bei den Schwergewichten der saarländischen Industrie - der Fahrzeugindustrie, der Metallindustrie sowie dem Maschinenbau - an. Diese Branchen tätigten 77 Prozent der gesamten Investitionen.

Die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen investierten im vergangenen Jahr 209 Mio. Euro, was einem Anteil von knapp einem Viertel am gesamten Investitionsvolumen entspricht. Gegenüber dem Vorjahr haben sich die Ausgaben um 18 Prozent verringert. 173 Mio. Euro (ein Fünftel des Investitionsvolumens) gaben die Betriebe der Metallerzeugung und Metallbearbeitung für Erhaltung und Erneuerung ihrer Ausstattung aus. Damit blieben die Investitionen um 19 Prozent unter denen des Jahres 2015. Die Maschinenbauer weiteten dagegen ihre investiven Ausgaben kräftig um 42 Prozent auf 191 Mio. Euro aus bei einem Anteil von 22 Prozent. Die Hersteller von Metallerzeugnissen legten 88 Mio. Euro investiv an, was einer deutlichen Steigerung um 34 Prozent entspricht. Der Anteil an der gesamten Investitionssumme beträgt 10 Prozent.

Die Hersteller von Gummi- und Kunststoffwaren reduzierten ihre Ausgaben in den Kapitalstock um 49 Prozent auf 37 Mio. Euro. Auch die Nahrungs- und Futtermittelhersteller wiesen 10 Prozent weniger aber immer noch 36 Mio. Euro an Investitionen aus. Die Betriebe der „Herstellung von Glas, Keramik sowie Verarbeitung von Steinen und Erden“ meldeten Investitionsausgaben im Umfang von 18 Mio. Euro (- 16 %).

Für diese Statistik wurden alle saarländischen Industriebetriebe mit mindestens 20 Beschäftigten des „Verarbeitenden Gewerbes sowie des Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden“ befragt. Sie erwirtschafteten 2016 einen Gesamtumsatz von 27,5 Mrd. Euro, sodass sich eine Investitionsquote von 3,1 Prozent errechnet.