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Landeskunde
 

Informationen zum Landeswettbewerb „Saarländische Bauernhäuser – Zeugnisse unserer Heimat“

Beispielhaft: Der 1. Preis des Bauernhauswettbewerbs 2014 ging an die Besitzer dieses schönen Bauernhauses in Werschweiler.
Beispielhaft: Der 1. Preis des Bauernhauswettbewerbs 2014 ging an die Besitzer dieses schönen Bauernhauses in Werschweiler.

Das Institut für Landeskunde im Saarland sieht eine wichtige Aufgabe darin, durch praxisbezogene Aktivitäten die Erhaltung des kulturellen Erbes in unserer Region zu unterstützen. Vor diesem Hintergrund wurde 1984 der Wettbewerb „Saarländische Bauernhäuser – Zeugnisse unserer Heimat“ ins Leben gerufen.

Ziel des alle zwei Jahre stattfindenden Wettbewerbs ist es, das Bewusstsein um die Bauernhäuser als kulturelles Erbe zu stärken und dazu beizutragen, alte regionaltypische Bauernhäuser soweit wie möglich in ihrem ursprünglichen Charakter durch stilgerechte Pflege und Restaurierung zu erhalten.

Am Wettbewerb teilnehmen können Eigentümer von Bauern- und Arbeiterbauernhäusern im Saarland, die vor dem Jahre 1914 erbaut wurden. Jüngere, bis 1945 erbaute Bauern- und Arbeiterbauernhäuser werden zum Wettbewerb zugelassen, wenn sie einen für die Entstehungszeit charakteristischen Gebäudetyp repräsentieren. Ob die Häuser heute noch der Landwirtschaft dienen oder nicht, spielt keine Rolle.

Durch den Wettbewerb soll die Eigeninitiative der Hauseigentümer zur Erhaltung und Pflege überkommener Bausubstanz angeregt und gefördert werden. Besonders gut erhaltene und gepflegte Gebäude werden im Wettbewerb herausgestellt und prämiert. Vorbildliche Leistungen auf diesem Gebiet sollen so weitere Eigentümer alter Bauernhäuser zur Nachahmung bewegen.

Der Minister für Umwelt und Verbraucherschutz, Reinhold Jost, hat eine neue Richtlinie zur Förderung der nachhaltigen Dorfentwicklung in Kraft gesetzt. Neben einigen formalen Änderungen wurden auch bedeutende Neuerungen für private Antragsteller eingeführt. So wurde die Höchstförderung für die stilgerechte Restaurierung historischer Bauernhäuser von bislang 20.000 Euro auf jetzt 50.000 Euro je Gebäude erhöht. Dies wurde möglich, weil der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) die Hälfte der eingesetzten Fördermittel zur Verfügung stellt.

„Damit setzen wir ein deutliches Zeichen für den Erhalt unseres kulturellen Erbes im ländlichen Raum“, so Minister Jost. „Typische dörfliche Bausubstanz erhöht nicht nur die Lebensqualität der Bevölkerung, sondern steigert auch den touristischen Wert der Dörfer und trägt somit zu einer Verbesserung des Fremdenverkehrs im Saarland bei.“

Bei der stilgerechten Restaurierung von Bauernhäusern wird die so genannte äußere Hülle des Gebäudes mit 35% der zuwendungsfähigen Ausgaben gefördert.

Der alle zwei Jahre stattfindende Bauernhauswettbewerb richtet sich an alle Hausbesitzer, die im Rahmen der Restaurierung ihres historischen Bauernhauses entsprechende Vorgaben einhalten. Auf den folgenden Unterseiten finden Sie Informationen zu den Preisträgern der vergangenen Jahre.

Kontakt

Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Referat B/4
Michael Burr
Ländlicher Raum, Flächenrevitalisierung, ELER-Verwaltungsbehörde
Keplerstraße 18
66117 Saarbrücken
E-Mail-Kontakt
Telefon
(0681) 501-4336
Telefax
(0681) 501-4314
Institut für Landeskunde im Saarland e.V.
Zechenhaus, Am Bergwerk Reden 11
66578 Landsweiler-Reden
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