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Politik & Verwaltung
 

Beschäftigung von Lehrkräften im Rahmen des herkunftssprachlichen Unterrichts für die Fächer Türkisch, Russisch und Arabisch unter staatlicher Aufsicht an Grundschulen und weiterführenden allgemeinbildenden Schulen des Saarlandes

Das Saarland stellt zum 1. Februar 2019, bei Bedarf auch zu jedem anderen Zeitpunkt bis einschließlich 1. Februar 2020, Lehrkräfte für herkunftssprachlichen Unterricht in den Fächern Türkisch, Russisch und Arabisch an Grundschulen und an weiterführenden allgemeinbildenden Schulen (Gemeinschaftsschulen, Gymnasien) befristet bis längstens 14. August 2020 ein.

Angeboten wird eine befristete Einstellung in ein Arbeitsverhältnis in Teilzeit. Die Eingruppierung erfolgt in Abhängigkeit von der Qualifikation der Bewerberinnen und Bewerber entweder in der Entgeltgruppe 9 (Bachelor-Abschluss oder vergleichbar) oder Entgeltgruppe 10 (Master-Abschluss oder vergleichbar) nach TV EntgO-L (vgl. Abschnitt 4.1: „Lehrkräfte, die herkunftssprachlichen Ergänzungsunterricht erteilen“).

Im Falle der Eignung ist eine weitere befristete oder unbefristete Beschäftigung möglich.

Bei gleicher Eignung werden Schwerbehinderte bevorzugt berücksichtigt.

Bewerben können sich Fachkräfte mit mindestens einer der folgenden Voraussetzungen:

•     Lehramt nach deutschem Recht in dem Fach des herkunftssprachlichen Unterrichts

•     Lehramt nach deutschem Recht in einer modernen Fremdsprache und Sprachkompetenz C1 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen des Europarates (GER) in der Sprache des Faches des herkunftssprachlichen Unterrichts

•     Hochschulabschluss nach deutschem Recht in dem Fach des herkunftssprachlichen Unterrichts und Sprachkompetenz C1 nach GER in der Sprache des Faches des herkunftssprachlichen Unterrichts

•     Lehramt oder Hochschulabschluss nach dem Recht des Herkunftslandes in dem Fach des herkunftssprachlichen Unterrichts

•     Lehramt oder Hochschulabschluss nach ausländischem Recht in einem anerkannten Lehrfach und Sprachkompetenz C1 nach GER in der Sprache des Faches des herkunftssprachlichen Unterrichts

Die Bewerberinnen und Bewerber müssen über eine Sprachkompetenz in Deutsch mindestens der Kompetenzstufe B2 nach GER verfügen. Die Sprachkompetenz wird durch das Ministerium für Bildung und Kultur im Rahmen eines Vorstellungsgespräches überprüft.

Der Einsatz an mehreren Schulstandorten sowie die kontinuierliche Teilnahme an Fortbildungen in Pädagogik sowie in der Methodik und der Didaktik des herkunftssprachlichen Unterrichts werden erwartet.

Die Bewerberinnen und Bewerber müssen ihre Bereitschaft zur begleitenden Beratung durch Vertreterinnen und Vertreter der Schulleitung bzw. durch die Fach- und Dienstaufsicht am Ministerium für Bildung und Kultur versichern. Sie müssen die Bereitschaft zeigen, sich als Teil des Kollegiums an den jeweiligen Schulstandorten mit allen dazugehörigen Rechten und Pflichten zu begreifen und aktiv am schulischen Leben teilnehmen.

Einzureichen sind folgende Bewerbungsunterlagen:

•     Bewerbungsschreiben mit Adressdaten, E-Mail-­Adresse und Rufnummer(n)

•     unterschriebener tabellarischer Lebenslauf

•     Lichtbild

•     bei Bewerberinnen und Bewerbern, die nicht über die Staatsangehörigkeit eines EU- oder EWR-Mitgliedsstaates oder der Schweiz verfügen: beglaubigte Kopie des Aufenthaltstitels, aus dem die Berechtigung zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit hervorgeht

•     erweitertes Führungszeugnis zur Vorlage beim Ministerium für Bildung und Kultur (hierzu werden Sie gesondert aufgefordert)

•     beglaubigte Kopie des Zeugnisses über die Erste Staatsprüfung oder des entsprechenden Bachelor- und/oder Masterzeugnisses mit den jeweils zugehörigen Studiennachweisen (Transcripts of Records) in deutscher Sprache oder als beglaubigte Übersetzung

•     ggf. beglaubigte Kopie des Zeugnisses über die Zweite Staatsprüfung in deutscher Sprache oder als beglaubigte Übersetzung

•     ggf. Kopie der Bewertung des ausländischen Lehramts- oder Hochschulabschlusses durch die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) in beglaubigter Form

•     ggf. Anerkennung des ausländischen Lehramts- oder Hochschulabschlusses durch das zuständige Prüfungsamt im Ministerium für Bildung und Kultur, sofern nicht die Zuständigkeit der ZAB gegeben ist

•     ggf. vollständige Arbeitsverträge zu Tätigkeiten bei einem öffentlichen Arbeitgeber

sofern vorhanden:

•     Nachweise über eine der nachfolgenden Zusatzausbildungen:

—  Deutsch als Fremdsprache

—  Zusatzausbildung für den herkunftssprachlichen Unterricht

—  weitere sonstige Fachausbildung

•     beglaubigte Nachweise über die Sprachkompetenz in Deutsch und/oder in der Sprache des herkunftssprachlichen Unterrichts nach GER

•     beglaubigte Kopie der Vorder- und Rückseite des Schwerbehindertenausweises

Sofern (beglaubigte) Bewerbungsunterlagen aus früheren Bewerbungen vorliegen, wird gebeten, diese nach dem neuesten Stand zu ergänzen.

Die Bewerbungsunterlagen sind bis zum 15. Januar 2019 einzureichen. Gegebenenfalls kann eine Nachreichfrist bis zum 30. Januar 2019 eingeräumt werden.

Sollten die Bewerbungsunterlagen bis zum 30. Januar 2019 (Eingang Ministerium für Bildung und Kultur) nicht vollständig vorliegen, kann die Bewerbung zumindest zum Einstellungstermin 1. Februar 2019 nicht berücksichtigt werden.

Wir bitten um Übersendung Ihrer Bewerbungsunterlagen per E-Mail an

Frau P. Sahed (p.sahed@bildung.saarland.de).

Sollte Ihnen die elektronische Übermittlung nicht möglich sein, können Sie Ihre Bewerbungsunterlagen auch auf dem Postweg einreichen:

Ministerium für Bildung und Kultur
Referat B6, z. Hd. Frau P. Sahed
Trierer Straße 33
66111 Saarbrücken

Sie werden darum gebeten, auf die Übersendung von Originalen, Schnellheftern, Mappen usw. zu verzichten, da diese aus Kostengründen nicht zurückgesandt werden können. Die im Zusammenhang mit der Bewerbung entstehenden Kosten können nicht erstattet werden.

Für Rückfragen zum Auswahlverfahren steht Ihnen seitens des Ministeriums für Bildung und Kultur

Herr Kadir Çetin (Tel. 06 81/501-13 57;
k.cetin@bildung.saarland.de)

gerne zur Verfügung.

Mit Ihrer Bewerbung stimmen Sie zu, dass Ihre eingereichten Unterlagen elektronisch erfasst und für eine weitere Bearbeitung vorrätig gehalten werden.