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Medien-Newsroom
 

„Mitreden – Perspektiven. Saarland“ – Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer und Jacquelline Fuller, Leiterin von Google.org stellen Pilotprojekt zu webgestützten Integrationsmaßnahmen vor

Pressemitteilung vom 29.02.2016 - 10:00 Uhr

Das Erlernen der deutschen Sprache und eine möglichst schnelle Orientierung im neuen Lebensumfeld sind zentrale Voraussetzungen für eine gelingende Integration. Auch digitale Medien können dazu einen wesentlichen Beitrag leisten. Das Saarland geht nun mit der Stiftung google.org neue Wege und startet ein neues Integrationsprojekt.

v.l.: Dr. Wieland Holfelder (Google), Sybille Fleischmann (NetHope), Annette Kroeber-Riel (Google), Annegret Kramp-Karrenbauer, Jacquelline Fuller (Google.org), Karsten Schneider (Verband der Volkshochschulen des Saarlandes) Foto: Darchinger
v.l.: Dr. Wieland Holfelder (Google), Sybille Fleischmann (NetHope), Annette Kroeber-Riel (Google), Annegret Kramp-Karrenbauer, Jacquelline Fuller (Google.org), Karsten Schneider (Verband der Volkshochschulen des Saarlandes) Foto: Darchinger

Wie Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer und Jacquelline Fuller, Direktorin der Stiftung Google.org nun bekanntgeben, startet im Frühjahr das Projekt „Mitreden – Perspektiven. Saarland“ als gemeinsames Vorhaben des Verbandes der Volkshochschulen des Saarlandes und der Saarländischen Staatskanzlei.

„Das schnelle Erlernen der deutschen Sprache, die zügige Integration in die Gesellschaft und in den Arbeitsmarkt sowie Kenntnisse der Rechtsordnung, der Kultur und der Geschichte in Deutschland sind wesentliche Faktoren für erfolgreiche Integration“, sagt Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer. „Unser neues Projekt gemeinsam mit google.org bündelt verschiedene Online-Angebote und bereitet sie für gemeinnützige Organisationen auf. Es kann in der Integrationsarbeit eine Schlüsselstellung einnehmen.“

Jacquelline Fuller sagt: „Wir freuen uns wirklich sehr über den Start von Project Reconnect und sind gespannt, wie gemeinnützige Organisationen in Deutschland die Chromebooks in ihrer Arbeit mit Flüchtlingen nutzen werden. Es ist sehr inspirierend zu sehen, wie die Regierung, die Zivilgesellschaft und die Privatwirtschaft zusammenkommen, um langfristige Lösungen für diese große humanitäre Herausforderung zu finden. Wir hoffen, dass Project Reconnect den Flüchtlingen beim Zugang zu Bildung und neuen Sprachen helfen kann und es für sie leichter macht, mit ihren Familien in Kontakt zu bleiben.“

Das Saarland profitiert dabei von der Initiative Projekt „Reconnect“, die Google.org zusammen mit NetHope ins Leben gerufen hat und bei der 25.000 Chromebooks an Hilfsorganisationen und Einrichtungen vergeben werden, die sich speziell um die Integration von Flüchtlingen bemühen. 500 dieser web-basierten Laptops werden dem Saarland zur Verfügung gestellt. Sie dienen der Ausstattung von Lerncafés in Volkshochschulräumen und Bibliotheken sowie der Landesaufnahmestelle in Lebach.

Über die Geräte können Sprachkurse in Form von sogenannten „Webinaren“ belegt werden. Die Inhalte orientieren sich dabei an konkreten, typischen Szenarien aus dem Alltagsleben. Weitere mögliche Inhalte sind Regeln und Normen in Deutschland oder Sprachbausteine im Dialekt. Die Webinare werden dann auch über einen YouTube-Kanal zur Verfügung gestellt.

Als erstes und einziges Bundesland stellt das Saarland dabei eine flächendeckende Umsetzung des Projektes sicher.

 

Ansprechpartner

Staatskanzlei des Saarlandes
Thorsten Klein
Regierungssprecher
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