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Ministerium für Bildung und Kultur
 

Saarland erhält neues Schulverwaltungssystem

Pressemitteilung vom 07.06.2019 - 11:35 Uhr

Schneller, kostensparend, flexibel - ein Kooperationsvertrag mit dem Land Brandenburg sorgt für eine flächendeckende Vernetzung der saarländischen Schulen.

Bildungsminister Ulrich Commerçon und die brandenburgische Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) unterzeichneten heute den Kooperationsvertrag am Rande der Kultusministerkonferenz in Wiesbaden. Bislang arbeiten die saarländischen Bildungseinrichtungen mit verschiedenen Programmen, um Schüler*innendaten zu verwalten, Zeugnisse zu schreiben oder Statistiken zu erstellen – im Falle von schulübergreifenden Projekten oder Schulwechseln eine echte Herausforderung für alle Beteiligten.

„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen aus Brandenburg, die uns ihr Programm weBBschule kostenfrei zur Verfügung stellen“, erklärt Ulrich Commerçon. „Das Land Brandenburg hat in den vergangenen Jahren bereits positive Erfahrungen mit der Umstellung auf eine einheitliche Verwaltungssoftware gesammelt, von denen das Saarland durch diese Kooperation in höchstem Maße profitiert“.

Parallel mit dem Saarland schließt auch Schleswig-Holstein einen Kooperationsvertrag  mit dem Land Brandenburg ab. Auch Hamburg nutzt die Software bereits erfolgreich, sodass Weiterentwicklungen allen Partnern zugutekommen.

Um die Software weBBschule optimal an die Bedürfnisse des Saarlandes anzupassen, wurde am Ministerium für Bildung und Kultur das Projekt Digitale Einheitliche Schulverwaltung (DESC) ins Leben gerufen. Unter Einbindung der Schulen und Schulträger soll hier in den kommenden Jahren eine maßgeschneiderte Softwarelösung entstehen, die nicht nur eine bessere Vernetzung der Schulen untereinander befördert, sondern auch einen zentralen technischen Support der Schulen ermöglicht.

„Die Software, die in Brandenburg entwickelt wurde, hilft vor allem ganz praktisch im Schulalltag. Sie unterstützt bei der Erledigung fast aller regelmäßig anfallenden administrativen Aufgaben. Die Verwaltung wird deutlich entlastet, der Bürokratieaufwand verringert“, konstatiert Commerçon. „Damit bekommen unsere Schulen wieder mehr Freiraum für ihre eigentliche Aufgabe: die Erfüllung des Bildungsauftrags“, so Commerçon.

Ab dem Schuljahr 2021/22 testen erste Schulen, die an die Landesbedürfnisse angepasste Software, im darauf folgenden Schuljahr soll der Produktivbetrieb starten.