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Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
 

Planung für Freizeitweg zwischen Freisen und Nonnweiler kann beginnen

Pressemitteilung vom 12.07.2017 - 14:30 Uhr
Bahntrassen-Freizeitwege haben erfahrungsgemäß eine hohe Anziehungskraft, nicht nur, aber vor allem auf Fahrradfahrer. Sie sind die erfolgreichsten Projekte zur Förderung des nicht motorisierten Freizeit- und des Alltagsverkehrs. Foto: © MWAEV
Bahntrassen-Freizeitwege haben erfahrungsgemäß eine hohe Anziehungskraft, nicht nur, aber vor allem auf Fahrradfahrer. Sie sind die erfolgreichsten Projekte zur Förderung des nicht motorisierten Freizeit- und des Alltagsverkehrs. Foto: © MWAEV
Aus der Sicht von Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger wird er „eine echte Bereicherung für das Nordsaarland“: Ein Freizeitweg auf den stillgelegten Bahntrassen soll die Gemeinden Freisen, Nohfelden und Nonnweiler verbinden. „Mit den Planungen kann jetzt begonnen werden, wir haben auf der Grundlage einer Machbarkeitsstudie die haushälterischen Voraussetzungen dafür geschaffen“, so die Ministerin.

Im Zusammenspiel mit dem Bostalsee und dem Nationalpark Hunsrück-Hochwald entstehe eine neue Attraktion. Der Freizeitweg passe gut ins Tourismuskonzept des Landkreises und des Landes. Er werde zu einer perfekte Ergänzung des Radwegenetzes, indem er durch seine Anbindung an den rheinland-pfälzischen Ruwer-Hochwald-Radweg, den Fritz-Wunderlich-Radweg und den Nahe-Radweg völlig neue Möglichkeiten eröffne.

Rehlinger: „Bahntrassen-Freizeitwege haben erfahrungsgemäß eine hohe Anziehungskraft, vor allem auf Fahrradfahrer. Positivbeispiele sind der Wendelinus-Radweg zwischen St. Wendel und Tholey oder auch der Bliestal-Freizeitweg im Saarpfalz-Kreis.“

Auch die Gemeinden Freisen, Nonnweiler und Nohfelden stehen hinter dem Projekt. Die Gesamtkosten des rund 30 Kilometer langen Weges werden auf 5 Mio. Euro geschätzt. Damit könne ein hochwertiger Asphaltausbau realisiert werden, sagte die Ministerin. Kosten für Planung, Grunderwerb, Rodungsarbeiten, Bau und Beschilderung  sind bereits eingerechnet.

Neben dem Wirtschaftsministerium werden sich der Landkreis St. Wendel und die drei Kommunen an der Finanzierung beteiligen.