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Arbeitsmarkt - Gute Arbeit im Saarland
 

Tarifvertrag für Sicherheitsdienstleistungen wird allgemeinverbindlich erklärt

04.08.2017

Arbeitsministerin Anke Rehlinger hat den aktuellen Tarifvertrag für die Beschäftigten im Sicherheitsgewerbe mit Wirkung vom 1. Januar 2017 für allgemeinverbindlich erklärt. Damit gelten die Regelungen des Tarifvertrages nun auch für die nichtorganisierten Beschäftigten und Arbeitgeber der Branche. Die Stundenlöhne erhöhen sich damit rückwirkend je nach Tarifgruppe auf 8,85 Euro bis 11,00 Euro. Der weitere Anstieg erfolgt gestaffelt bis zum 1. Dezember 2018 auf 10,00 Euro bis 12,10 Euro. „Sicherheitsdienstleistungen werden mittlerweile als ein Baustein der Sicherheitsarchitektur im Saarland wahrgenommen. Einsatzbereiche und Anforderungen haben ständig zugenommen. Mit der Erhöhung der Entgelte wird dem jetzt Rechnung getragen. Das ist ein wichtiges Signal für die Branche, denn gut entlohnte Arbeit stärkt auch die Qualität der Dienstleistung und damit den Wirtschaftsstandort Saarland“, so die Ministerin. Der vorgelegte Tarifvertrag enthält zudem Entgeltregelungen für unterschiedliche Tarifgruppen mit tätigkeitsbezogenen Lohnunterschieden. Rehlinger: „Damit wird der jeweiligen Qualifikation der Beschäftigten in der gesamten Branche Rechnung getragen.“

Mit dem neuen Tarifvertrag steigt auch die Ausbildungsvergütung. Die Auszubildenden erhalten künftig mehr Gehalt. Die Vergütung steigt rückwirkend zum 1. März 2017 um 50 Euro und zum 1. Januar 2018 um weitere 25 Euro.

Mit der Allgemeinverbindlichkeit des neuen Tarifvertrags wurden weiterhin die Regelungen für Sonn-, Feiertags- und Mehrarbeitszuschläge auf alle Beschäftigten im Bereich der Sicherheitsdienstleistungen ausgeweitet.