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Ministerium für Finanzen und Europa
 

Europaminister Peter Strobel: Bundesländerübergreifende Zusammenarbeit als Eckpfeiler für europapolitische Arbeit

21.08.2018
Minister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner und Minister Peter Strobel, Quelle: MFE
Minister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner und Minister Peter Strobel, Quelle: MFE

Der saarländische Finanz- und Europaminister Peter Strobel empfing am Montag (20.08.2018) den nordrhein-westfälischen Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales, Dr. Stephan Holthoff-Pförtner.

Nordrhein-Westfalen hat zum 01. Juli 2018 den Vorsitz der Europaministerkonferenz der Länder übernommen. Aus diesem Grund trafen sich die beiden Minister in Saarbrücken um sich über die geplanten Schwerpunkte des nordrhein-westfälischen Vorsitzes der Europaministerkonferenz auszutauschen.

Europaminister Peter Strobel freute sich über den Besuch seines Kollegen: „Es war uns ein besonderes Anliegen, uns über die Schwerpunkte des neuen EMK-Vorsitzes auszutauschen. Insbesondere mit Blick auf die Europawahlen im kommenden Jahr haben wir über die europapolitische Öffentlichkeitsarbeit gesprochen. Dabei ging es vor allem um eine mögliche Zusammenarbeit zwischen dem Saarland und Nordrhein-Westfalen.“

Der nordrhein-westfälische Europaminister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner wies noch einmal auf die große Bedeutung des engen Austausches mit den Amtskolleginnen und -kollegen aller anderen Bundesländer für den NRW-Vorsitz der Europaministerkonferenz (EMK) hin: „Europas Einheit steht einer noch nie erlebten geopolitischen Herausforderung gegenüber. Weder der derzeitige amerikanische Präsident, noch die Führungen in Russland und China zeigen irgendein Interesse an einem starken und gar geeinten Europa. Doch Europa liefert täglich den Beweis dieser Stärke, Einheit und Vielfalt. In über 20 grenzüberschreitenden Regionen leben Bürgerinnen und Bürger verschiedener Bundesländer mit ihren Nachbarn anderer Nationalstaaten diesen Alltag seit Jahrzehnten. Dieses Europa der Regionen werden wir Europaministerinnen und Europaminister stärken und ausbauen. Dabei werden wir Herausforderungen nicht schönreden, sondern beim Namen nennen und einen Beitrag zu ihrer Bewältigung leisten.“