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Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
 

Touristischer Radverkehr: Stimmt die Infrastruktur, steigt auch die Nutzung

Pressemitteilung vom 06.09.2017 - 16:00 Uhr

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger ermutigt die saarländischen Kommunen, in die Infrastruktur der touristischen Radwege zu investieren. Das touristische Radwegenetz im Saarland schneide bei Radtouristen gut ab, Verbesserungspotenzial gebe es aber noch bei Einkehrmöglichkeiten und Rastplätzen. Das sagte die Ministerin bei einer Radtour durch Blieskastel, bei der sie die dort neu angelegten Fahrrad-Rastplätze besichtigte. Mit den Planungsunterlagen zu den Rastplätzen hatte sich die Stadt 2015 am Wettbewerb „Vorbildliche Rastplätze an touristischen Radwegen“ beteiligt, den das Wirtschaftsministerium gemeinsam mit der Tourismus Zentrale Saarland, dem ADFC Saar und dem Landesbetrieb für Straßenbau ausgelobt hatte. Blickweiler ging mit seinem Entwurf als Sieger des mit 5.000 Euro dotierten Wettbewerbs hervor. Altheim folgte auf dem zweiten Platz, für den es 3.000 Euro gab. Auf Platz 3 schaffte es der Entwurf aus Quierschied, der mit 2.000 Euro belohnt wurde.

Bei der Besichtigung der nun fertiggestellten Rastplätze lobte die Ministerin die Umsetzung. In Blickweiler laden eine  Hütte und eine zusätzlichen Sitz-Kombination im Freien zum Verweilen ein. Direkt am Bliestal-Freizeitweg gelegen, befindet sich der Rastplatz an einem sinnvollen Standort. In Altheim wurde  eine Schutzhütte nach Vorbild eines Keltenhauses für die Radfahrerinnen und Radfahrer errichtet. „Rastplätze, wie sie hier in Blieskastel geschaffen wurden, sind echte Best-Practice-Beispiele für andere Kommunen. Eine gute Ausstattung der Radwege steigert die Qualität des Netzes SaarRadland. Das hilft uns im Wettbewerb mit anderen Destinationen. Außerdem profitieren auch die Kommunen selbst von mehr Radtouristen: Wenn sie auf unseren Radwegen ein Päuschen einlegen, schauen sie sich vielleicht auch im Ort um und nutzen Einkehr- und Einkaufsmöglichkeiten.“