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Flüchtlinge und Integration
 

Trauma-Ambulanzen im Saarland

2012 startete die erste Traumaambulanz in Berus. Im April 2016 kam Münchwies hinzu. Um auf die Bedarfe der traumatisierten Opfer körperlicher, familiärer oder sexueller Gewalt, aber auch auf Zeugen von Gewalttaten besser eingehen zu können, gibt es diese zwei Standorte im Saarland.

Die Erfahrungen zeigen, dass eine oft monatelange Suche nach einem Therapieplatz zu einer Verfestigung der traumatischen Erlebnisse in der Psyche führt. Die Traumaambulanz bietet deshalb innerhalb kürzester Zeit kompetente Unterstützung. Die AHG-Kliniken Berus und Münchwies zählen zu den führenden Traumazentren Deutschlands.

Nach einer körperlichen oder psychischen Gewalterfahrung können in Einzelfällen Symptome starker psychischer Belastung wie Niedergeschlagenheit, Albträume, Ängste, Unruhe oder Flashbacks auftreten. Diese gehören zunächst zu einer normalen Stressreaktion. Bei manchen Opfern halten diese Symptome aber länger an und führen im schlimmsten Fall zu Folgeerkrankungen wie zum Beispiel einer Posttraumatischen Belastungsstörung oder Depression.

Zielgruppe:

  • Opfern einer Gewalttat wie z.B. Überfall, Vergewaltigung, Schlägerei, u.ä. bietet die Traumaambulanz im Rahmen des Opferentschädigungsgesetzes (OEG) psychotherapeutische Unterstützung. Auch Personen, die unter psychischer Belastung als Zeuge einer Gewalttat leiden, können sich melden.

Ziele des Angebotes sind unter anderem:

  • Behandlung bestehender Belastungssymptome
  • Prüfung der Indikation für eine weitere langfristige Therapie oder Beratung
  • Prävention chronischer Traumafolgestörungen

Therapeutisches Angebot:

  • Psychotherapeutische Einzelgespräche
  • Diagnostik der vorliegenden psychischen Symptome und weitergehende Empfehlungen
  • Eingehende Beratung zu möglichen Traumafolgesymptomen und -störungen
  • Vermittlung weiterer Hilfsangebote

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