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Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
 

Umweltschutz macht nicht vor Grenzen halt – Französische Generalkonsulin Robinet zu Antrittsbesuch bei Umweltminister Jost

14.10.2016
Umweltminister Reinhold Jost mit der neuen französischen Generalkonsulin Catherine Robinet
Umweltminister Reinhold Jost mit der neuen französischen Generalkonsulin Catherine Robinet

„Die Erfolge der guten Zusammenarbeit mit den französischen Behörden im Bereich des Umweltschutzes können sich sehen lassen“, betonte Umweltminister Reinhold Jost beim Antrittsbesuch der neuen französischen Generalkonsulin Catherine Robinet.

Auf der Agenda des einstündigen Gesprächs standen vor allem die grenzüberschreitenden Bestrebungen in Sachen Umweltschutz. Minister Jost betonte, dass man im Saarland sehr wohl wisse, dass es bei den französischen Nachbarn in verschiedenen Themen eine andere Auffassung gäbe. „Daher ist es der französischen Generalkonsulin, wie auch mir, ein Anliegen, weiterhin nach dem Motto „Miteinander reden statt übereinander reden“ für den Schutz der Umwelt und der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger einzutreten“, so Jost.

Die Generalkonsulin der Französischen Republik für das Saarland diskutierte mit dem Umweltminister über Cattenom, grenzüberschreitende Umweltmessungen, Renaturierung des Lauterbachs mit Verbesserungen des Hochwasserschutzes, PCB-Messungen in der Rossel sowie den Fortschritt der Umbaumaßnahmen auf der Chemieplattform Carling. In diesem Zusammenhang lädt Minister Jost die Generalkonsulin ein, einen gemeinsamen Termin in dem Kernkraftwerk Cattenom wahrzunehmen.

Vor dem Hintergrund der Umbaumaßnahmen auf der Chemieplattform Carling informierte Jost Robinet über die Besorgnisse der Bürgerinnen und Bürger im Warndt und ging auf die bereits durchgeführten Messungen und Geruchsprojekte sowie die Flechtenstudie ein, die seitens der obersten Naturschutzbehörde unternommen wurden. Die neue Generalkonsulin versicherte Jost, dass sie als Vermittlerin zwischen französischen und saarländischen Interessen agieren wolle. So beendete Catherine Robinet den Besuch mit der Gewissheit: „Es gibt viel Arbeit.“