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Vertretung des Saarlandes beim Bund in Berlin
 

„Saarländische Mundart“ in der Hauptstadt ein voller Erfolg

22.11.2018 -

Ein voller Erfolg war die Veranstaltung „Saarländische Mundart“ am 22. November in der Vertretung des Saarlandes beim Bund in Berlin. Die Landesvertretung präsentierte dabei auf Einladung des Chefs der Staatskanzlei und Bevollmächtigten des Saarlandes im Bund, Staatssekretär Jürgen Lennartz, saarländische Mundart in verschiedenen künstlerischen Ausprägungen, von Kabarett bis Musik.

Saarländische Mundart in der Landesvertretung mit Joachim Weyand, alias De Scherer Erwin, und Johannes Lapré
Saarländische Mundart in der Landesvertretung mit Joachim Weyand, alias De Scherer Erwin, und Johannes Lapré

Ein voller Erfolg war die Veranstaltung „Saarländische Mundart“ am 22. November in der Vertretung des Saarlandes beim Bund in Berlin. Die Landesvertretung präsentierte dabei auf Einladung des Chefs der Staatskanzlei und Bevollmächtigten des Saarlandes im Bund, Staats-sekretär Jürgen Lennartz, saarländische Mundart in verschiedenen künstlerischen Ausprägungen, von Kabarett bis Musik.

Nach einer Begrüßung durch den Dienststellenleiter der Landesvertretung, Thorsten Bischoff, führte die Moderatorin des Saarländischen Rundfunks, Susanne Wachs, die passenderweise gleichzeitig Trägerin des Ehrenpreises „Mundart“ ist, stimmungsvoll durch den Abend, sodass sich die zahlreichen Besucherinnen und Besucher über einen kurzweiligen und unterhaltsamen Abend in den Ministergärten freuten.
Das Hauptstadtpublikum zeigte sich dabei begeistert von den Beiträgen des saarländischen Komikers und Moderator des Saarländischen Rundfunks, Joachim Weyand, alias „Scherer Erwin, sowie des Musikprogramms „So is`es Läwe“ von Johannes Lapré.

Joachim Weyands Figur, De Scherer Erwin, ist ein ausgewiesener Experte für das Unsinnliche. Kein Problem, das er nicht löst, oder das es ohne ihn nicht geben würde. De Scherer Erwin - hauptamtlicher Hosentaschenphilosoph und ehrenamtlicher Vorsitzender der SchEP, der Scherer Erwin Partei. Der weitaus politischste unter den Vereinsmeiern. So verwundert es nicht, dass sich seine Beiträge auf SR3 auch weit über die Grenzen des Saarlandes hinaus großer Beliebtheit erfreuen.

Der saarländische Singer/Songwriter Johannes Lapré, erzählt in seinem neuen Programm „So is’ es Läwe“ von Gefühlen und Ereignissen, von Fragen und Antworten, von Liebe und Leid, von Glück, ja auch vom Tod … halt davon, was jeder von uns im Lauf seines Lebens erfahren kann. Bereits als Rockmusiker hat Lapré Ende der 60-er Jahre begonnen, eigene Lieder in deutsch und englisch zu schreiben. Mit seinen sehr persönlichen Texten bringt er Gedanken und Gefühle, die einen in den unterschiedlichen Lebensphasen beschäftigen mögen, zum Ausdruck. Nach einer erfolgreichen internationalen Karriere als Ökonom und Top-Manager fand er in seine saarländische Heimat zurück und singt und schreibt seine Lieder jetzt in seiner saarpfälzischen Mundart. In seinen Konzerten sinniert er auf „gut saarpälzisch“ über seine eigenen Lieder und nimmt seine Zuhörer auf eine Reise durch sein Leben mit - vom ersten Schrei (Wese voller Mist) bis heute (Awwer Renne is vorbei). Er hat auch ein Gedicht seines Freundes Gerd Dudenhöffer (De Becher) vertont, singt sein saarländisches Halleluja und spielt vielleicht auch seine saarpfälzischen Versionen z. B. von Mighty Quinn (Quinn de Eskimo) oder „Allright Now“ (’s basst grad genau).