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Vertretung des Saarlandes beim Bund in Berlin
 

Ausstellungseröffnung „Findlinge und Geschiebe“ von Simon Kloppenburg

15.11.2018 -

Zur Eröffnung der neuen Ausstellung „Findlinge und Geschiebe“ von Simon Kloppenburg kamen zahlreiche fachkundige Besucherinnen und Besucher in die Saarländische Galerie in Berlin.

Thorsten Bischoff mit Dr. Bernhard Lohr und Dr. Andreas Bayer bei der Ausstellungseröffnung "Findlinge und Geschiebe" von Simon Kloppenburg (v.l.n.r)
Thorsten Bischoff mit Dr. Bernhard Lohr und Dr. Andreas Bayer bei der Ausstellungseröffnung "Findlinge und Geschiebe" von Simon Kloppenburg (v.l.n.r)

Zur Eröffnung der neuen Ausstellung „Findlinge und Geschiebe“ von Simon Kloppenburg kamen zahlreiche fachkundige Besucherinnen und Besucher in die Saarländische Galerie in Berlin. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Vereins Saarländische Galerie, Dr. Bernhard Lohr, wandte sich der Leiter der Vertretung des Saarlandes, Thorsten Bischoff, mit einem Grußwort an das Publikum, bevor der Künstlerische Leiter des Kulturzentrums am EuroBahnhof e.V. Saarbrücken, Dr. Andreas Bayer, in die Hintergründe der Ausstellung einführte.

Findlinge und Geschiebe bezeichnen Relikte von gewaltigen geologischen Bewegungen, die sich zurückziehende eiszeitliche Gletscher hinterlassen haben.
Der Künstler Simon Kloppenburg lässt in seiner Ausstellung für die Saarländische Galerie gleichsam die „Sedimente“ der eigenen Arbeit wieder in neuer Ordnung sichtbar werden. Er vergegenwärtigt künstlerisch Erinnertes in unterschiedlichen Medien: als kleinformatige Zeichnung, als dreidimensionales Objekt oder Modell oder als raumgreifende Installation. Ausgehend von über viele Jahre geführten tagebuchartigen Skizzenbüchern setzt sich der Künstler mit seinen früheren Zeichnungen, Ideenskizzen und Modellen auseinander. Einige dieser Arbeiten und Entwürfe werden aufgenommen, reflektiert, reduziert, in neue Formen gebracht.

Im Versuch, sich an vergessene Motive zu erinnern und zeitlich überlagerte künstlerische Intentionen nachzuvollziehen, entstehen collageartige Arbeiten, in denen sich Vergangenheit und Gegenwart durchdringen. Fragmente früherer Arbeiten werden wie Intarsien in neue Arbeiten mit veränderten Motivkontexten integriert, in denen unterschiedliche Zeitebenen sowie irritierende räumlich-gegenständliche Verhältnisse ein eigentümlich labiles, gleichermaßen rätselhaftes wie auch in hohem Maße faszinierendes Gewebe entstehen lassen.In den Zeichnungen etwa deuten sich Räume, Formen oder Personen an, gehen ineinander über, lösen sich auf, verschwinden und treten als erneuertes Formenkonglomerat wieder in Erscheinung.

Kunstinteressierte sind im Zeitraum zwischen dem 15. November und 21. Dezember, Dienstag – Samstag, jeweils zwischen 14-18 Uhr, herzlich zur Besichtigung eingeladen.