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Ministerium für Inneres, Bauen und Sport
 

Innenminister Klaus Bouillon stellt neues Boot „WSP 4“der Wasserschutzpolizei in Dienst

Zur offiziellen Indienststellung des neuen Bootes der Wasserschutzpolizei Saarland lud Innenminister Klaus Bouillon heute nach Dillingen ein. Vertreter der Polizeiseelsorge segneten vor der „Jungfernfahrt“ das aus Hamburg stammende Fahrzeug.

Das neue Polizeiboot kurz vor seiner "Jungfernfahrt"
Das neue Polizeiboot kurz vor seiner "Jungfernfahrt"

„Es ist mir ein ganz besonderes Anliegen, dass wir mit diesem Boot, trotz der schwierigen Haushaltslage, die technische Ausstattung unserer Polizei weiter verbessern können. Der Erwerb des ehemaligen Ausbildungsbootes der Polizei Hamburg war ein Glücksgriff“, freut sich Innenminister Klaus Bouillon.

Am 26. Februar 2018 traf das aus Hamburg überführte Boot „WSP 4“ in Rehlingen ein. Bouillon begrüßte die Mannschaft, die zwei Wochen lang rund 1000 Kilometer auf dem Wasser zurückgelegt hat. Das Fahrzeug wurde bis zum Jahr 2017 bei der Polizei Hamburg als Streifen- und Schulungsboot im Hamburger Hafen eingesetzt. Der letztmalige offizielle Einsatz fand im Rahmen des G20-Gipfels in Hamburg statt.
Das Boot befindet sich in einem guten technischen Zustand und hat eine gute technische und nautische Ausstattung. Seit der Ankunft im Saarland wurde der Rumpf mit entsprechender Kennzeichnung (Wappen und Namen) neu gestrichen.

Die Wasserschutzpolizei kann mit dem neuen Boot „WSP 4“ in ihrem Zuständigkeitsbereich der  saarländischen Bundeswasserstraßen Saar und Mosel und deren Nebenarme mit Ufer, Anlagen und Häfen ihre Aufgaben wieder vollumfänglich wahrnehmen. Das sind insbesondere die Betreuung der Groß- und Berufsschifffahrt sowie der Fahrgastschifffahrt und die Bewältigung von größeren Einsatzlagen. Durch die entsprechende technische Ausstattung des Bootes ist ein Einsatz rund um die Uhr und bei jedem Wetter möglich.

Zu den allgemeinen Aufgaben der WSP gehören die Ermittlung und Abwehr von Gefahren für den Schiffsverkehr, wie z. B. die Überprüfung  der Fahrtüchtigkeit oder der  Ladungssicherung. Des Weiteren die Überwachung aller der Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs dienenden Vorschriften, Überprüfung der Schiffspapiere und Befähigungsnachweise und die Schiffsunfallermittlung.
Die saarländische Wasserschutzpolizei verfügt außerdem über ein weiteres Boot. Die „WSP 3“, ein Sportkontrollboot, ist jedoch nur für einen begrenzten Einsatz auf der Saar geeignet und ermöglicht daher eine nur begrenzte Aufgabenwahrnehmung.  Die „WSP 3“ ist ein ergänzendes Führungs- und Einsatzmittel der Wasserschutzpolizei.


Technische Daten „WSP 4“ auf einen Blick:
 Typ:                                        leichtes Hafenboot
(PB 15-00; Werft: Rean GmbH, Sassnitz)
 Länge:                                    14,78 m
 Breite:                                               4,90 m
 Tiefgang:                               1,30 m
 Baujahr:                                2004
 Geschwindigkeit:                 12 Knoten (ca. 22 km/h)
 Motorleistung:                     346 KW / 1800 min
 Ausstattung:                         Klimaanlage, Heizung
 Nautische Ausrüstung:       Kreisel-Pilot, AIS-System, Navigationssystem, Mag-
net/GPS – Kompass
 Räumlichkeiten:                   Ruderhaus mit Sitzgelegenheiten, Pantry (Küche),
WC, Bunkerraum, Store, Maschinenraum