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Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
 

Ausbau der Begegnungsstätte in Gonnesweiler – Umweltstaatssekretär Krämer überreicht Förderbescheid über rund 30. 000 Euro

Pressemitteilung vom 13.07.2018 - 10:05 Uhr
Fotohinweis: von links nach rechts: Sabine Jung, Mathias Lunig, Roland Krämer, Andreas Veit, Hans Barz, Sonja Wollmann-Gierend, Elfriede Welker, Andreas Rink (Foto: Gemeine Nohfelden)
Fotohinweis: von links nach rechts: Sabine Jung, Mathias Lunig, Roland Krämer, Andreas Veit, Hans Barz, Sonja Wollmann-Gierend, Elfriede Welker, Andreas Rink (Foto: Gemeine Nohfelden)

Im Nohfelder Gemeindebezirk Gonnesweiler hat der Dorf- und Festplatz für das Dorfgemeinschaftsleben eine zentrale Bedeutung. Größere Veranstaltungen und Feste der Gonnesweiler Dorf- und Vereinsgemeinschaft, wie Kirmes, Vereinsfeste, Weihnachtsmarkt und Martinsumzug finden hier statt. Um zukünftig witterungsunabhängige Aufenthaltsbereiche anbieten zu können, ist die bauliche Erweiterung des Funktionsgebäudes auf dem Dorfplatz geplant.

Gefördert wird das Vorhaben vom Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz. „Initiativen zur Bewahrung lebendiger Dörfer und aktiver Dorfgemeinschaften sind uns wichtig. Wir als Landesregierung werden Projekte dieser Art auch weiterhin nach Kräften finanziell unterstützen“, betonte Umwelt-Staatssekretär Roland Krämer bei der Übergabe des Förderbescheides über rund 30.000 Euro an den Nohfelder Bürgermeister Andreas Veit.

Ein Dorf muss heute als Lebens- und Erholungsraum für alle Generationen attraktiv bleiben. Hier ist auch die aktive Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger gefragt. Zur Realisierung der Erweiterungsbauten haben sich die Gonnesweiler Bürger zur Übernahme von Eigenleistungen bereit erklärt. Dies verdeutlicht die Bedeutung des Vorhabens, aber auch die Bereitschaft der Dorfbewohner, sich für ihren Ort und dessen Identitätspunkte zu engagieren. Das bürgerschaftliche Engagement, das Vereins- und Gemeindeleben, der soziale Zusammenhalt und die Dorfkultur gelten als wesentliche Triebkräfte einer eigenständigen und nachhaltigen Dorfentwicklung.

Für die Erweiterung des Funktionsgebäudes und den Anbau eines Unterstandes werden rund 47.000 Euro benötigt. Europäische Union, Land und Bund übernehmen 65 Prozent der Kosten. Die Fördersumme stammt aus Mitteln des „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) sowie der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK). Ziel ist die Förderung einer nachhaltigen Dorfentwicklung.