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Ministerium für Inneres, Bauen und Sport
 

Innenministerium prüft Waffenverbotszone in der Innenstadt von Saarbrücken

Die Bundespolizei richtet am 1. September 2018 in eigener Zuständigkeit temporär eine Waffenverbotszone am Hauptbahnhof Saarbrücken ein. Mit der Maßnahme - der kein aktueller Anlass, sondern ein vermehrtes Fallaufkommen im Zusammenhang mit Waffen seit Jahresbeginn zugrunde liege -  soll die Sicherheit aller Reisenden, so die Bundespolizei, erhöht werden.

Polizei im Einsatz
Polizei im Einsatz

„Es ist gut und richtig, dass die Bundespolizei im Rahmen ihrer Zuständigkeit Maßnahmen ergreift, um der latenten Gefahr im Bahnreiseverkehr entgegenzuwirken und die Sicherheit aller Reisenden sowie des Fahrpersonals zu erhöhen“, sagt Innenminister Klaus Bouillon. Damit werde der Hauptbahnhof als „Tor zu unserer Landeshauptstadt“ sicherer.

Dies füge sich im Übrigen sinnvoll und ergänzend in die im Rahmen der Sicherheitspartnerschaft zwischen Land und Landeshauptstadt vereinbarten Maßnahmen zur Stärkung und Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in Saarbrücken ein, so Bouillon weiter.

„Wir werden auch in Zukunft gemeinsam dafür arbeiten, objektive Sicherheit zu gewährleisten und das subjektive Sicherheitsgefühl der Saarbrücker Bürgerinnen und Bürger nachhaltig zu steigern“, sagt der Minister.

Um dem gerecht zu werden, befindet sich die Polizei in einem permanenten Prozess der Lagebeurteilung sowie Analyse und Bewertung polizeilichen Handelns mit dem Ziel der Weiterentwicklung der bestehenden Sicherheitspartnerschaft im Sinne der (Sicherheits-) Bedürfnisse aller Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Hierzu gehört derzeit auch die Prüfung der Möglichkeit, dauerhafte Waffenverbotszonen im Bereich der Landeshauptstadt einzurichten. Eine dahingehende Entscheidung wird noch im Monat September 2018 fallen.