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Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
 

Pilotvorhaben für LAG-Projekt „Gemeinsam Heimat gestalten“: Staatssekretär Krämer überreicht Zuwendung zur Einsetzung eines Projektleiters

28.08.2017
Staatssekretär Roland Krämer bei der Übergabe eines Zuwendungsbescheids über rund 30.000 Euro an den LAG-Vorsitzenden und Großrosselner Bürgermeister Jörg Dreistadt
Staatssekretär Roland Krämer bei der Übergabe eines Zuwendungsbescheids über rund 30.000 Euro an den LAG-Vorsitzenden und Großrosselner Bürgermeister Jörg Dreistadt

Zur Förderung des Projektes „Gemeinsam Heimat gestalten“ der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Warndt-Saargau hat der Staatssekretär im Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, Roland Krämer, eine Zuwendung über rund 30.000 Euro an den LAG-Vorsitzenden und Großrosselner Bürgermeister Jörg Dreistadt überreicht. Das Geld ist vorgesehen für die Finanzierung eines Projektleiters.

„Das Projekt gefällt mir persönlich, weil es in einem Zug drei aus meiner Sicht für die Zukunftsfähigkeit der ländlichen Regionen und Dörfer ganz wesentliche Säulen stärken will. Nämlich erstens die Aufwertung der Ortsbilder, zweitens das ehrenamtliche Engagement und die Eigeninitiative der Bürger und darauf aufbauend drittens ein positives Heimatgefühl als Antwort auf aktuelle Herausforderungen wie demografischer Wandel und Landflucht.“

Der Projektleiter hat nun die Aufgabe, die ortsbildprägenden Bereiche mit Gestaltungsbedarf zu identifizieren und auf Basis eigener Ideen und ehrenamtlicher Arbeitseinsätze der Bürger aufzuwerten. Die Eigeninitiative der Bürger steht dabei im Vordergrund. Projektleiter Gerhard Fischer soll die Bürger motivieren, sich aktiv mit der Aufwertung des eigenen Dorfes auseinander zu setzen. Ausgewählte Standorte innerhalb des Dorfes werden dann durch „Bürgerwerkstätten“ baulich-gestalterisch verändert und erneuert. Das Vorhaben trifft damit den Kern des Handlungsfeldes der LAG: „Lebendige Ortschaften und aktives Engagement der Menschen in der Region“.

Wichtig ist den Verantwortlichen auch die Nachhaltigkeit des Projektes: „Besonders nachhaltig wird das Vorhaben dadurch, dass die Ortsgestaltung nur der Auftakt für die dauerhafte Aktivierung von bürgerlichem Engagement und Förderung der regionalen Identität ist“, erklärt Krämer.

Der Staatssekretär hatte bei diesem Besuchstermin im Warndt noch einen weiteren Scheck dabei: Mit rund 4.600 Euro fördert das Ministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz die Erneuerung einer Trinkwasser-Brunnenanlage in Emmersweiler. Der an der Hauptstraße gelegene Brunnen soll mithilfe des Ortsrates und zahlreicher Helfer aus der Dorfgemeinde renoviert werden. Auch soll der Bereich zum Treffpunkt und Verweilplatz werden, von dem die ganze Gemeinde profitiert.