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Verkehr
 

Landesbetrieb für Straßenbau begrüßt zehn neue Straßenwärter

14.11.2017
Zehn  neue Straßenwärter unterstützen die Kolleginnen und Kollegen des Landesbetriebs für Straßenbau ab sofort bei der Wartung der saarländischen Straßen. Foto: © LfS
Zehn neue Straßenwärter unterstützen die Kolleginnen und Kollegen des Landesbetriebs für Straßenbau ab sofort bei der Wartung der saarländischen Straßen. Foto: © LfS

Beim Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) haben Wirtschafts- und Verkehrsstaatssekretär Jürgen Barke und Direktor Michael Hoppstädter zehn neue Kollegen im Dienst begrüßt. Die Männer im Alter von 23 bis 46 Jahren sind als Straßenwärter so genannte Seiteneinsteiger, die nach Absolvierung einer verwaltungseigenen Prüfung ihre Abschlusszeugnisse erhielten. Zuvor hatten sie sich nach ihrer Ausbildung in verschiedenen Berufen – vom Steinmetz  bis zum Zerspanungsmechaniker und vom Einzelhandelskaufmann bis zum Tischler – dazu entschieden, Arbeitgeber und Berufsbild zu wechseln und künftig zur Pflege von über 2.000 Kilometern Autobahnen, Bundes- und Landstraßen und Wegen im Saarland beizutragen. Zwei von ihnen brachten als gelernte Straßenbauer bereits beste Grundvoraussetzungen für den Straßenbetriebsdienst mit. Gemeinsam mit den acht weiteren Kollegen wurden sie in der Zeit vom 1.April.-30.September 2017 in einem kompakten LfS-internen Kurs auf ihre neuen Aufgaben vorbereitet. Als praktische Ausbilder für den Straßenbetriebsdienst fungierten dabei nicht nur erfahrene LfS-Mitarbeiter. Im Thema Grün- und Gehölzpflege unterstützten zwei Kollegen des SaarForst-Landesbetriebs.  Die Richtlinien zur Arbeitsstättensicherheit vermittelten Mitarbeiter der Dekra. Das Fahrsicherheitstraining übernahm der ADAC.

Für Jürgen Barke sind Seiteneinsteiger ein Glücksfall: „Allein mit der dualen Ausbildung junger Menschen zum Straßenwärter können wir unseren bisweilen kurzfristigen Personalbedarf nicht vollständig decken“, so der Staatssekretär. „Es fällt auf dem freien Markt schwer, ausreichend geeignete Auszubildende zu gewinnen“, ergänzt Michael Hoppstädter. „Und diese durchlaufen dann zunächst eine dreijährige Ausbildung. Die Lehrgänge für Seiteneinsteiger bieten hingegen die Möglichkeit, personellen Engpässen im Betriebsdienst, die aus Langzeiterkrankungen, unerwarteten Situationen oder Personalverlusten resultieren, flexibel zu begegnen.“

Bei den zehn neuen Mitarbeitern handele es sich – wie die überdurchschnittliche guten Prüfungsergebnisse belegen – um motivierte Leute, die überdies praktische Begabungen und Talente aus verschiedenen Bereichen mitbrächten, die sich auch im Straßenbetriebsdienst als wertvoll erweisen könnten. Kfz-Mechaniker und Landschaftsgärtner seien beispielsweise in den Meistereien sehr schnell und vielseitig einsetzbar.

Die Zuweisung der Mitarbeiter zu den über das Land verteilten Autobahn- und Straßenmeistereien erfolgte beim LfS unter Berücksichtigung kürzest möglicher Wege zwischen Wohnort und Arbeitsstätte. Die Einstellung der neuen Kollegen in Sulzbach, Dillingen und Limbach bot auch für bisheriges Personal die Chance zum Wechsel in näher zu ihrem Wohnort gelegene Meistereien.