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Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie
 

Pflege der Zukunft – Zukunft der Pflege

Veranstaltung in der saarländischen Landesvertretung in Berlin – Pflege der Zukunft im Fokus

Pressemitteilung vom 07.06.2018 - 17:10 Uhr

Am heutigen Donnerstag (7. Juni) veranstaltete das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie in der saarländischen Landesvertretung in Berlin eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Pflege der Zukunft – Zukunft der Pflege“.

Gesundheitsministerin Monika Bachmann: „Im Saarland wollen wir mit dem bundesweit einmaligen Pflegepakt die Arbeitsbedingungen der Pflegekräfte nachhaltig verbessern. Wir müssen dabei den zukünftigen Herausforderungen entgegen blicken. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns heute Gedanken über morgen machen und über die zukünftigen Arbeitsbedingungen von Pflegekräften reden.“

In der von Felix Gaudo moderierten Veranstaltung diskutierten neben Ministerin Bachmann auch Prof. Dr. Gabriele Meyer vom Deutschen Ethikrat, Prof. Dr. Arno Elmer von Innovation Health Partners und Dr. Florian Frensch, Leiter Population Health Management, Philips.

„Die rasante Weiterentwicklung technischer Möglichkeiten und erprobter digitaler Lösungen kann dabei helfen, die wachsenden Herausforderungen zu bewältigen“, so Prof. Dr. Arno Elmer. Auch Dr. Florian Frensch sieht Vorteile im Einsatz von Technologie: „Moderne Technologie wird helfen, einfache Tätigkeiten zu automatisieren und Pflege gezielter einzusetzen. Dadurch kann die Zeit für den Dienst am Menschen erhöht werden trotz Fachkräftemangel.“

Prof. Dr. Gabriele Meyer ergänzt: „Bei aller Faszination für Pflegerobotik und intensive Entwicklungs- und Forschungsaktivität kann bisher nichts ausgesagt werden über die zukünftige Relevanz von Robotern in der Pflege.“

„Aufgrund des zu erwartenden Anstiegs an Pflegebedürftigen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten, kommt es auf Menschen an, die bereit sind, diesen Beruf zu erlernen und auszuüben. Deshalb haben wir den vergangenen März zum Monat der Pflegeberufe ausgerufen und für den Pflegeberuf geworben. Unsere Bemühungen werden wir in der Zukunft weiterverfolgen“, betonte Monika Bachmann.