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Kreativwirtschaft
 

Design- und Architekturpreise für saarländische Kreative

04.03.2018
 In einem neuen Format der Preisverleihung, bestehend aus Workshops, Gala-Dinner und Ball, wurden die Auszeichnungen im Pingusson-Bau verliehen. Foto: © Oliver Dietze
In einem neuen Format der Preisverleihung, bestehend aus Workshops, Gala-Dinner und Ball, wurden die Auszeichnungen im Pingusson-Bau verliehen. Foto: © Oliver Dietze

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger verlieh am Donnerstagabend, 15. März, zwei hochkarätige Preise an die saarländische Kreativszene: den Saarländischen Staatspreis für Design 2017 und den Architekturpreis „Industrie- und Gewerbebauten im Saarland“.

„Design ist ein Schlüsselfaktor für wirtschaftlichen Erfolg. Gerade in Zeiten der zunehmenden Digitalisierung sind Fragen der kreativen Gestaltung in Wertschöpfungsprozessen wichtiger denn je“, sagte Anke Rehlinger bei der Preisverleihung im Festsaal des Pingusson-Baus. Die Kultur- und Kreativwirtschaft spiele beim Wandel von der klassischen Industriegesellschaft hin zu einer wissensbasierten Dienstleistungsgesellschaft eine wichtige Rolle. Der Staatspreis solle saarländische Unternehmen auch dazu motivieren, bei der Produktgestaltung den Fokus verstärkt auf das Design zu legen, so die Ministerin. Vergeben wird der Staatspreis für Design im zweijährigen Rhythmus seit 1993.

Außerdem wurde der 2017 erstmals ausgelobte Architekturpreis „Industrie- und Gewerbebauten im Saarland“ verliehen. Alexander Schwehm, Präsident der Architektenkammer des Saarlandes: „Der Preis würdigt die Ideen saarländischer Architekten und ihrer Bauherren zur Zukunftsfähigkeit von Gewerbebauten. Dabei spielen natürlich Nachhaltigkeit, Quartiersentwicklung und Innovation wesentliche Rollen. Zudem wurde besonderes Augenmerk auf die Nutzer gelegt. Ihnen sollen die Gebäude als qualitätsvolle, zukunftsweisende Arbeitsstätten dienen, mit denen sie sich identifizieren und in denen sie sich vor allem wohlfühlen können.“

Wirtschaftsministerin Rehlinger dankte neben der Architektenkammer auch der K8 Institut für strategische Ästhetik gGmbH, die „im Auftrag des Wirtschaftsministeriums ein völlig neues und gelungenes Format der Preisvergabe erarbeitet hatte.“ In Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes bot die Veranstaltung „Zukunft durch Gestaltung: eine Tisch/Gesellschaft” ein wissenschaftliches Symposium, das mehrere Workshops umfasste.

Staatssekretär Jürgen Barke, der am Workshop „Aufbruch/Erinnerung“ teilnahm, sagte: „Der traditionelle Ablauf von konventionellen Preisvergaben mit der simplen Übergabe von Urkunden wurde erfolgreich durchbrochen. Wir haben einen neuen Maßstab von Preisverleihungen gesetzt, der das Profil des Saarlands als Kreativstandort bundesweit weiter schärft.“