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Gesundheit
 

Arzneimittelhandel im Internet

Das Internet gewinnt als Informationsquelle und als Bestellplattform für Arzneimittel zunehmend an Bedeutung. Internet-Angebote zum Kauf von Arzneimitteln und Internet-Informationen über Krankheiten und deren Behandlung können jedoch Risiken bergen. Das MSGFuF informiert mit den folgenden Inhalten über den legalen Arzneimittelhandel und einige gesetzliche Grundlagen. Vor allem aber erhalten Verbraucherinnen und Verbraucher Informationen über die Risiken bei Bestellung von Arzneimitteln im illegalen Internethandel.

Das MSGFuF empfiehlt ausdrücklich, sich bei Gesundheitsfragen an entsprechend ausgebildete Fachpersonen, z. B. Ärztinnen und Ärzte oder Apothekerinnen und Apotheker, zu wenden. Diese Personen sind am besten befähigt, zusammen mit Ihnen Ihren persönlichen Gesundheitszustand zu beurteilen und Sie entsprechend zu behandeln. Das kann kein noch so gut präsentiertes Internetangebot. Im persönlichen Gespräch kann nicht nur der Zustand einer Patientin oder eines Patienten besser beurteilt werden, die Ärztin oder der Arzt kann außerdem Untersuchungen durchführen, was im Internet ausgeschlossen ist.

Untersuchungen von illegal gehandelten Arzneimitteln, die für den Zoll oder im Auftrag der Polizei durchgeführt wurden, zeigen in ca. 75 % der Fälle wesentliche Qualitätsmängel:

  • Falscher, zu hoher oder zu niedriger Wirkstoffgehalt,
  • fehlender Wirkstoff,
  • Nachweis eines anderen Wirkstoffs an Stelle des angegebenen Wirkstoffs,
  • Nachweis von synthetischen, stark wirksamen Arzneistoffen in Zubereitungen, deren Zusammensetzung als "rein pflanzlich" angegeben ist.

Die nachfolgenden Inhalte, im Weiteren auch als Leitfaden bezeichnet, geben Auskunft rund um das Thema des Arzneimittelhandels. Der Leitfaden gibt unter anderem Hinweise zur Unterscheidung von illegalem und legalem Arzneimittelhandel im Internet. Denn nur wer die Gefahren des illegalen Arzneimittelhandels kennt, kann sich vor der Anwendung gefährlicher illegaler Arzneimittel schützen.

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Hinweis

Diese Inhalte wurden mit freundlicher Unterstützung des Landeszentrums Gesundheit NRW (LZG.NRW) erstellt.