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Gesundheit
 

Impfungen

Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) ist eine derzeit 18-köpfige Expertengruppe, die sich mit den gesundheitspolitisch wichtigen Fragen zu Schutzimpfungen und Infektionskrankheiten in Forschung und Praxis beschäftigt und entsprechende Empfehlungen (darunter auch den jeweils gültigen Impfkalender) herausgibt. Die Empfehlungen der STIKO, die in der Regel jährlich im Epidemiologischen Bulletin des RKI veröffentlicht werden, dienen den Bundesländern als Vorlage für ihre öffentlichen Impfempfehlungen. Aufgrund der Bedeutung ihrer Impfempfehlungen u.a. für den öffentlichen Gesundheitsschutzwurde die STIKO gesetzlich verankert.

Von der STIKO empfohlene Impfungen müssen nach einer Bestätigung durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) von den Krankenkassen bezahlt werden.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist das oberste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen in Deutschland.
Er bestimmt in Form von Richtlinien den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für mehr als 70 Millionen Versicherte und legt damit fest, welche Leistungen der medizinischen Versorgung von der GKV erstattet werden. Darüber hinaus beschließt der G-BA Maßnahmen der Qualitätssicherung für den ambulanten und stationären Bereich des Gesundheitswesens.

Die Empfehlungen der STIKO werden mit Veröffentlichung im epidemiologischen Bulletin des Robert Koch-Instituts im Saarland wirksam. Darüber hinaus wurden in der Bekanntmachung über öffentlich empfohlene Schutzimpfungen und andere Maßnahmen der spezifischen Prophylaxe im Saarland Sonderregelungen getroffen. So werden Influenzaschutzimpfungen und Hepatitis-B-Schutzimpfungen ohne Einschränkung empfohlen; ebenfalls wird die FSME-Schutzimpfung ohne geografische Einschränkung empfohlen.

Saarländische Impfempfehlung