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Arbeitsmarkt - Gute Arbeit im Saarland
 

Der Arbeitsmarkt im Saarland

Das beendete Weihnachtsgeschäft und die geringere Beschäftigung in den Außenberufen führen zu einem saisonbedingten Anstieg der Arbeitslosigkeit.  Foto: © Iris Maurer
Das beendete Weihnachtsgeschäft und die geringere Beschäftigung in den Außenberufen führen zu einem saisonbedingten Anstieg der Arbeitslosigkeit. Foto: © Iris Maurer

Saisonbedingt ist die Arbeitslosigkeit im Saarland in den letzten vier Wochen angestiegen. Das beendete Weihnachtsgeschäft und die geringere Beschäftigung in den Außenberufen trugen hierzu bei. Bezogen auf die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zeigte sich der Arbeitsmarkt positiv. Diese lag unverändert über dem Vorjahreswert.
Nach Angaben der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland waren im Januar 33.000 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Dies waren 2.700 oder 9,1 Prozent mehr als vier Wochen zuvor. Gegenüber Januar 2018 ist die Arbeitslosigkeit um 1.600 oder 4,6 Prozent gesunken.
Die Arbeitslosenquote - berechnet auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen – lag bei 6,2 Prozent. Im Dezember betrug sie 5,7 Prozent und im Januar 2018 6,6 Prozent.
„Überwiegend aus saisonalen Gründen ist die Arbeitslosigkeit im Saarland gestiegen. Da in den witterungsabhängigen Branchen in den Wintermonaten weniger gearbeitet wird, hat sich insbesondere die Zahl der arbeitslosen Männer erhöht", so Heidrun Schulz, Chefin der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit. „Mit Blick auf die Januarmonate der vergangenen Jahre ist diese Entwicklung nicht besorgniserregend. Geringer war die Arbeitslosenzahl zuletzt im Januar 1981."
Die Unterbeschäftigung, die auch Personen erfasst, die an entlastenden arbeits-marktpolitischen Maßnahmen teilnahmen oder aus anderen Gründen nicht mehr als Arbeitslose gezählt wurden, lag im Januar bei 48.200 Personen. Das waren 3.900 oder 7,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Bewegungen am Arbeitsmarkt

Monat für Monat gibt es auf dem Arbeitsmarkt viel Bewegung: Menschen melden sich arbeitslos, andere beenden die Arbeitslosigkeit beispielsweise durch Aufnahme einer Beschäftigung.
4.500 Frauen und Männer meldeten sich nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos. Dies waren 1.700 oder 63,8 Prozent mehr als vier Wochen zuvor.
Auf der anderen Seite konnten im Januar 2.100 Personen die Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer Erwerbstätigkeit wieder beenden, 100 oder 5,4 Prozent mehr als im Dezember 2018.
9.000 Arbeitsstellen waren gemeldet. Das waren 300 oder 3,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die meisten Stellen gab es in der Zeitarbeit (2.350), im Handel (1.160), im Gesundheits- und Sozialwesen (1.040), im Verarbeitenden Gewerbe (820) und im Baugewerbe (710).

Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Einzelnen

4.500 Frauen und Männer meldeten sich nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos. Dies waren 1.700 oder 63,8 Prozent mehr als vier Wochen zuvor.
Auf der anderen Seite konnten im Januar 2.100 Personen die Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer Erwerbstätigkeit wieder beenden, 100 oder 5,4 Prozent mehr als im Dezember 2018.
9.000 Arbeitsstellen waren gemeldet. Das waren 300 oder 3,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die meisten Stellen gab es in der Zeitarbeit (2.350), im Handel (1 .160), im Gesundheits- und Sozialwesen (1.040), im Verarbeitenden Gewerbe (820) und im Baugewerbe (710).

Auch im Bereich der Grundsicherung ist die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vormonat gestiegen. Hier betrug der Anstieg 1.100 oder 5,3 Prozent. Insgesamt waren 21.900 Frauen und Männer in der Grundsicherung arbeitslos gemeldet. Dies waren 66,5 Prozent aller Arbeitslosen. Gegenüber Januar 2018 ist die Zahl um 1.700 oder 7,3 Prozent gesunken.

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lag im Saarland im November 2018 – das ist der aktuellste Datenstand – bei 396.500. Das waren 1,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Bezogen auf Deutschland lag die Beschäftigung 2,0 Prozent über dem Vorjahreswert.
Für einen Anstieg der Beschäftigung sorgten im Saarland vor allem das Verarbeitende Gewerbe (plus 1.300 auf98.600), das Sozialwesen (plus 700 auf  30.600), die freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen (plus 700 auf  22.500), der Bereich Verkehr und Lagerei (plus 400 auf 17.000) sowie der Bereich Information und Kommunikation (plus 500 auf  9.500).
Zurückgegangen ist die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Bereich der Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (minus 200 auf  12.000) sowie in der Zeitarbeit (minus 200 auf  11.800).

Regionale Statistik

Regionale Statistik

Statistisches Amt des Saarlandes: Informationen zum Arbeitsmarkt und zur regionalen Erwerbstätigkeit.

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