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Ministerium für Inneres, Bauen und Sport
 

Richtfest für Zentrales Hörsaal-, Seminar- und Bibliotheksgebäude für die Medizinische Fakultät in Homburg

Auf dem Campus der Universität (UdS) am Standort Homburg wird für die Medizinische Fakultät ein neues zentrales Gebäude als Schnittstelle für Lehre und Forschung mit Bibliothek errichtet, das als Treffpunkt und Anlaufstelle nicht nur für die Studierenden dienen soll. Das Bauministerium lud jetzt zum großen Richtfest.

Informationen zum Bild finden Sie am Ende des Textabschnittes.
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„Hervorragende Forschung ist dauerhaft nur auf Basis einer hervorragenden Lehre zu gewährleisten“, sagte Minister Bouillon im Vorfeld der Veranstaltung. „Der Neubau dieses Zentralen Hörsaal-, Seminar- und Bibliotheksgebäudes ist ein wichtiger Schritt zur weiteren Verbesserung der Lehrbedingungen am Campus Homburg und damit ein wichtiger Akzent im Wettbewerb der Hochschulen um kluge Köpfe.“

In dem Gebäude entstehen ein modern ausgestatteter großer Hörsaal mit 566 Sitzplätzen, der bei Bedarf mittig in zwei Hörsäle geteilt werden kann und insgesamt sieben Seminarräume. Im ebenfalls realisierten sogenannten Skill-Lab-Bereich, der u. a. zwei OPs, zwei Anamnese- und zwei Intensivräume enthält, können für bis zu 100 Studierende gleichzeitig die Abläufe in einem Krankenhaus und der Umgang mit Patientinnen und Patienten simuliert werden.

Auch die Bibliothek, die derzeit noch im alten Festsaalgebäude untergebracht ist, wird mit der Ausleihe und einem Lesebereich mit studentischen Arbeitsplätzen in das neue Gebäude integriert.

Ein repräsentatives Foyer, das für bis zu 500 Besucherinnen und Besucher ausgelegt ist und für Ausstellungen, Kongresse und Ähnliches genutzt werden soll, vervollständigt die Funktionalität des Gebäudes.

Das Baufeld liegt im Mittelpunkt des Klinikkomplexes, unmittelbar an der Kirrberger Straße, sowie gegenüber der derzeitig als Bibliothek genutzten ehemaligen Festhalle. Das Gebäude ist so konzipiert, dass die Möglichkeit einer etwaigen künftigen Erweiterung des Baus besteht.

Minister Bouillon: „Als Bauminister freut es mich besonders, dass es uns in Zeiten einer überhitzenden Baukonjunktur und der dadurch verursachten, immer größer werdenden Schwierigkeit, kompetente Firmen zu wirtschaftlichen Bedingungen zu finden, dennoch gelungen ist, an insgesamt 27 saarländische Baufirmen Aufträge in einer Höhe von insgesamt 8,5 Millionen Euro vergeben zu können. Aufträge in einer Größenordnung von rund 2 Millionen Euro wurden an Firmen außerhalb des Saarlandes erteilt. Von den acht beteiligten Planungsbüros stammen sieben ebenfalls aus dem Saarland. Derzeit sind bereits rund 91 Prozent der zu vergebenden Bauleistungen beauftragt, etwa 81 Prozent der Aufträge wurden dabei an saarländische Unternehmen vergeben.“

Offizieller Projektbeginn mit „Kick off“-Veranstaltung war am 24. September 2014, die Rohbauarbeiten begannen im November 2016. Projektabschluss und Übergabe des Gebäudes an die UdS ist für die zweite Hälfte 2019 geplant. Das Gebäude besitzt bei einem Bruttorauminhalt von ca. 22.160 m3 und einer Bruttogrundfläche von ca. 3.760 m2 eine Nutzfläche von ca. 2.430 m2. Die Gesamtbaukosten incl. der Honorarkosten und der Erstausstattung betragen insgesamt 17,002 Millionen Euro.

Innenstaatssekretär Christian Seel, der anlässlich des Richtfestes sprach, ist überzeugt: „Mit der Einrichtung der Obersten Landesbaubehörde und der damit komplett neu strukturierten Bauverwaltung schaffen wir es, durch Bündelung unsere Kompetenzen die Herausforderungen im Baubereich besser zu meistern. Das heutige Richtfest ist ein gutes Zeichen dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Informationen zum Bild (v.l.n.r): Prof. Dr. med. Michael D. Menger (Dekan med. Fakultät der Universität des Saarlandes), Daniel Kempf (Abteilungsleiter OBB2 Staatlicher Hochbau und Liegenschaften), Eva Nix-Hoffmann (Projektleiterin, Architektin Dipl.-Ing. (FH)), Rainer Tschunko (Baudirektor, Abteilungsleiter Staatliche Hochbaubehörde), Prof. Manfred Schmitt (Präsident der Universität des Saarlandes), Christian Seel (Staatssekretär im Ministerium für Inneres, Bauen und Sport)