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Ministerium für Inneres, Bauen und Sport
 

Innenstaatssekretär Christian Seel überreicht Hans Heinrich Klein aus Lebach-Gresaubach das Bundesverdienstkreuz

Innenstaatssekretär Christian Seel hat im Rahmen einer Feierstunde am Dienstag, den 14. August 2018, Hans Heinrich Klein aus Lebach-Gresaubach mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Klein erhielt die Auszeichnung für sein vielfältiges ehrenamtliches Engagement bei der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG).

Patrik Lauer (Landrat des Landkreises Saarlouis), Klauspeter Brill (Bürgermeister der Stadt Lebach), Hans-Heinrich Klein, Christian Seel (Innenstaatssekretär) und Fred Metschberger (Ortsvorsteher von Gresaubach) (v.l.)
Patrik Lauer (Landrat des Landkreises Saarlouis), Klauspeter Brill (Bürgermeister der Stadt Lebach), Hans-Heinrich Klein, Christian Seel (Innenstaatssekretär) und Fred Metschberger (Ortsvorsteher von Gresaubach) (v.l.)

Klein leistet seit fünf Jahrzehnten erfolgreiche Arbeit in der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG). Ab dem Gründungsjahr 1968 hat er die DLRG Ortsgruppe Gresaubach e. V. mit aufgebaut. Hier gehörten zu seinen ersten Tätigkeiten die Anfängerschwimmausbildung und die Ausbildung von Rettungsschwimmern. Schnell folgten daraufhin die ersten Wachdienste an dem damals neu gebauten Stausee Losheim, am Bostalsee aber auch an den Küsten der Ostsee.

Trotz des Studiums in Freiburg blieb er der Ortsgruppe eng verbunden und opferte bereitwillig und gerne seine Freizeit, um an Jugendferienlagern und Wachdiensten des DLRG teilzunehmen.

Auch ließ er die wichtige Aufgabe der Ausbildung von Nichtschwimmern, Schwimmern und Rettungsschwimmern nicht aus und nahm so oft er konnte aktiv daran teil.

Nachdem er nach Beendigung des Studiums ins Saarland zurückgekehrt war, wurde er Vorsitzender des DLRG Bezirks Lebach (von 1989 bis zur Auflösung 1992) sowie der Ortsgruppe Gresaubach (ununterbrochen seit 1992 bis heute). Es ist ihm zu verdanken, dass die Ortsgruppe eine neue Heimat finden konnte und die Übungsstunden stetig stattfanden.

Ebenfalls in den Bereich des Vorsitzenden Klein fielen die frühzeitige und richtungsweisende Eingliederung in den Katastrophenschutz des Landkreises Saarlouis. Er leitete den Aufbau einer Technik-Logistik-Komponente (TeLog) mit umfangreichem Einsatzmaterial – vom Zelt bis zum voll ausgestatteten Motorrettungsboot und Mannschaftstransportwagen – ein.

Ein krönender Abschnitt seines Engagements ist sicherlich die Fertigstellung einer passenden Garage neben der Unterkunft in Gresaubach. Die Investitionssumme von über 50.000 Euro konnten dank seines eisernen Willens und viel harter Arbeit unter seiner Federführung erbracht werden. Hinzu kommen über 1000 Arbeitsstunden, die ehrenamtlich geleistet wurden.

Neben seiner unermüdlichen Arbeit in der eigenen Ortsgruppe, lenkte er ebenfalls die Geschicke der DLRG Bezirk-Saarlouis als 2. Vorsitzender und engagiert sich auf Landesebene in der Aus- und Fortbildung im Bereich Bootswesen und Katastrophenschutz.

Seiner Arbeit und Führung ist es zu verdanken, dass die Ortsgruppe Gresaubach mit über 400 Mitgliedern eine der stärksten und schlagkräftigsten Ortsgruppen im Landesverband ist und sich äußerst erfolgreich in den Sparten Ausbildung, Erste Hilfe, Wasserrettungsdienst und Katastrophenschutz darstellt.

Allgemeines zur Auszeichnung:

Der Bundesverdienstorden wurde 1951 vom damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss gestiftet, zwei Jahre nachdem das Grundgesetz verkündet worden war, die ersten Wahlen zum Bundestag nach Kriegsende stattgefunden hatten und die erste Bundesregierung mit Konrad Adenauer an der Spitze gebildet worden war.

Mit der Stiftung des Ordens schickte die junge Bundesrepublik sich an, politische und wirtschaftliche, soziale und geistige Leistungen sowie besondere Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland beziehungsweise um das Gemeinwohl zu ehren, also das Wirken ihrer Bürgerinnen und Bürger, die den Staat ausmachen, ins Rampenlicht zu rücken.

Seit nunmehr mehr als 65 Jahren haben namhafte Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur sowie zahllose Bürgerinnen und Bürger, die in ihrem direkten Umfeld politisch oder sozial wirkten, diese höchste Anerkennung erhalten, die unser Land verleihen kann.

„Die Verleihung des Verdienstordens macht deutlich, wie sehr unser Land die Leistungen seiner Bürgerinnen und Bürger schätzt, die sich für das Gemeinschaftsleben positiv eingebracht haben, und sie ist ein ebenso schöner wie wirksamer Weg, den Blick auf Verdienste zu lenken, die für unser Gemeinwesen von großer Bedeutung sind.", erklärte Innenstaatssekretär Seel in seiner Laudatio.