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Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
 

Existenzgründerberatung: Wirtschaftsministerium verbessert die Konditionen

02.05.2018, 12:00 Uhr

Handwerker, Frauen und Migranten haben im Saarland ab Mai bessere Bedingungen für die Gründerberatung. Das hat Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger mitgeteilt. Die Richtlinien für die Förderung seien entsprechend angepasst worden.

Rehlinger: „In der saarländischen Gründungsstatistik sind Frauen sowie Migrantinnen und Migranten nach wie vor unterrepräsentiert. Für sie wurde der Beratungszuschuss daher auf 80 Prozent angehoben. Außerdem haben wir für Handwerker zusätzliche Anreize geschaffen: Für sie wurde der Fördersatz auf 75 Prozent erhöht.“ Die neue Richtlinie gilt ab 1. Mai. Das Beratungsprogramm richtet sich an Existenzgründer, Firmenübernehmer und junge Unternehmen.

„Fundierte Beratung ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer erfolgreichen und vor allem nachhaltigen Existenzgründung. Je besser Gründerinnen und Gründer auf die Selbstständigkeit vorbereitet sind, desto erfolgreicher sind sie später am Markt“, sagt die Ministerin.

Der Beratungszuschuss beträgt künftig je nach Zielgruppe zwischen 70 und 80 Prozent bei einem maximal förderfähigen Tageshonorar von 800 Euro. Bei Beratungen vor der Gründung oder Übernahme sowie zusätzlich innerhalb von 24 Monaten nach Gründung oder Übernahme können maximal zehn Tage, bei Beratungen von Frauen sogar 12 Beratungstage bezuschusst werden.

Voraussetzung für die Förderung der Beratungsleistung ist eine Empfehlung von einem Mitglied der Saarland Offensive für Gründer (SOG). Die Förderung wird vor Beginn der Beratung bei der Standortagentur saaris beantragt.

Die komplette Richtlinie mit den Details zu den Fördervoraussetzungen und zum Verfahren unter:

www.saarland.de/218134.htm

http://www.gruenden.saarland/