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Naturschutz
 

Neues Bündnis der Großschutzgebiete im Saarland

11.04.2018
v.l.n.r.: Gerhard Mörsch, Gerhard de Haan, Harald Egidi, Bürgermeister Franz Josef Barth, Gudrun Rau, Staatssekretär Roland Krämer, Holger Zeck und Franz Josef Kiefer
v.l.n.r.: Gerhard Mörsch, Gerhard de Haan, Harald Egidi, Bürgermeister Franz Josef Barth, Gudrun Rau, Staatssekretär Roland Krämer, Holger Zeck und Franz Josef Kiefer

Vor zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern der drei saarländischen Großschutzgebiete hat Umweltstaatssekretär Roland Krämer am 11. April 2017 im Gästehaus Braunshausen in der Naturpark- und Nationalparkgemeinde  Nonnweiler eine stärkere Zusammenarbeit des Umweltministeriums mit den drei Schutzgebietsverwaltungen angekündigt.

„Ein Bündnis für Mensch und Natur“, so sieht der Staatssekretär die künftige Kooperation von Naturpark Saar-Hunsrück, Nationalpark Hunsrück-Hochwald und Biosphärenreservat Bliesgau. Man habe viele gemeinsame Themen, zum Beispiel beim Thema Bildung für Nach-haltige Entwicklung und er kann sich hierzu auch konkrete Projekte vorstellen, so erläuterte Staatssekretär Krämer in seinem Grußwort. Naturparke und Nationalparke gehören ebenso wie Biosphärenreservate zu den Großschutzgebieten, die unter dem Dach der Organisation EUROPARC e.V. als „Nati-onale Naturlandschaften“ vereint sind. Auf Initiative des saarländischen Umweltministeriums erfolgte jetzt in einer Verein-barung zwischen EUROPARC e.V. und MUV auch ein regionaler Zusammenschluss der drei Gebiete als „Nationale Naturlandschaften im Saarland“. Unter dieser „neuen Adresse“ werden das Land und die Großschutzgebiete künftig gemeinsame Veran-staltungen, Projekte und öffentliche Präsentationen anstreben. Die Geschäftsführer von Naturpark und Biosphärenreservat, Gudrun Rau und Holger Zeck, sowie der Leiter des Nationalparkamtes Hunsrück-Hochwald, Dr. Harald Egidi, unterstützten in ihren Grußworten die Einrichtung einer gemeinsam Gesprächsplatt-form und hatten schon weitere konkrete Projektideen parat, die man gemeinsam angehen könnte.

Ihr gemeinsames Ziel unterstrichen die Großschutzgebiete gemeinsam mit Staatssekretär Krämer und weiteren Mitarbeitern der Naturschutzabteilung bei der Pflanzung eines „Netzwerkbaumes“ auf dem Gelände des Gästehauses Braunhausen.