Saarland.de - Startseite
   Benutzerhinweise    Inhalt    Suche
Arbeitsmarkt - Gute Arbeit im Saarland
 

Der Arbeitsmarkt im Saarland

Im August ist die Zahl der Arbeitslosen an der Saar erneut leicht gestiegen. Foto: © Iris Maurer
Im August ist die Zahl der Arbeitslosen an der Saar erneut leicht gestiegen. Foto: © Iris Maurer

Im August ist die Arbeitslosigkeit im zweiten Monat in Folge leicht angestiegen. Die Nachfrage der Unternehmen nach Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern war weiterhin hoch. Unverändert lag die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung über dem Vorjahreswert.

Im August waren nach Angaben der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland rund 35.500 Menschen an der Saar arbeitslos gemeldet. Gegenüber Juli waren dies 400 oder 1,3 Prozent mehr. Gegenüber dem Jahr 2016 ist die Arbeitslosigkeit jedoch deutlich gesunken, um 2.200 oder 5,8 Prozent.

Die Arbeitslosenquote - berechnet auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen – stieg von 6,7 Prozent im Juli 2017 auf 6,8 Prozent. Vor einem Jahr lag sie noch bei 7,3 Prozent.

„Obwohl im August etwas mehr Frauen und Männer an der Saar arbeitslos gemeldet waren, befindet sich der Arbeitsmarkt in einer guten Verfassung. Das Beschäftigungswachstum setzte sich fort. Die Unternehmen suchen unverändert auf hohem Niveau Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ich gehe davon aus, dass die Arbeitslosigkeit mit der beginnenden Herbstbelebung wieder sinken wird", so Heidrun Schulz, Chefin der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit.

Die Unterbeschäftigung, die auch Personen erfasst, die an entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teilnahmen oder aus anderen Gründen nicht mehr als Arbeitslose gezählt wurden, lag im August bei 52.700 Personen. Gegenüber dem Vorjahr sind dies ein Minus von 1.500 oder 2,8 Prozent. Insbesondere ein Rückgang bei den Arbeitsgelegenheiten, die auch für geflüchtete Menschen eingerichtet wurden, war hier maßgeblich.

Bewegungen am Arbeitsmarkt

Im August haben sich 3.000 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos gemeldet. Das waren 200 oder 6,5 Prozent weniger als vier Wochen zuvor.

2.600 Menschen haben in diesem Zeitraum ihre Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer Erwerbstätigkeit beendet, 100 oder 2,3 Prozent mehr als einen Monat zuvor.

Im vergangenen Monat waren 8 .00 Stellen gemeldet. Gegenüber dem Vorjahr war dies ein Plus von 1.300 oder 17,0 Prozent. Die überwiegende Zahl der Stellen war in der Zeitarbeit (2.580), im Gesundheits- und Sozialwesen (970), im Handel (910), im Verarbeitenden Gewerbe (740) und im Baugewerbe (640) gemeldet.

Die Details

Im August waren 19.600 Männer arbeitslos, 200 oder 1,0 Prozent mehr als im Juli. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl um 1.300 oder 6,3 Prozent gefallen.

15.900 arbeitslose Frauen wurden gezählt, 200 oder 1,6 Prozent mehr als im Vormonat. Auch bei den Frauen ist die Zahl gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen und zwar um 800 oder 5,1 Prozent.

Die Zahl der ausländischen Arbeitslosen lag im August bei 9.500. Das waren 400 oder 4,4 Prozent mehr als vier Wochen zuvor. Die Zunahme bezieht sich vorrangig auf geflüchtete Menschen. Im August waren 300 geflüchtete Menschen mehr arbeitslos gemeldet als im Juli. Viele von Ihnen haben einen Sprachkurs oder sonstige Maßnahme beendet und sind nun wieder in den Jobcentern gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Arbeitslosen mit ausländischem Pass um 500 oder 5,4 Prozent gesunken.

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lag im Juni 2017 – das ist der aktuellste Datenstand – bei 384.200 Beschäftigten. Das waren 1,5 Prozent mehr als vor zwölf Monaten. Bezogen auf Deutschland stieg die Beschäftigung um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Für ein Mehr an Beschäftigung sorgten vor allem der Handel (plus 600 auf 53.900), das Gesundheitswesen (plus 700 auf 32.000), das Sozialwesen (plus 1.000 auf 29.000) und die sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen wie zum Beispiel Hausmeisterservices, Wach- und Sicherheitsdienste oder Call-Center (plus 900 auf 17.700). Weiterhin waren im Bereich Erziehung und Unterricht (plus 700 auf 13.500) und im Gastgewerbe (plus 600 auf 10.100) Personen beschäftigt.

Zurückgegangen war die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Verarbei-tenden Gewerbe (minus 200 auf 96 900) und in der Zeitarbeit (minus 400 auf 10 900).

Download

Regionale Statistik

Regionale Statistik

Statistisches Amt des Saarlandes: Informationen zum Arbeitsmarkt und zur regionalen Erwerbstätigkeit.

mehr »