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Arbeitsmarkt - Gute Arbeit im Saarland
 

Der Arbeitsmarkt im Saarland

Übliche Entwicklung - Zahl der saarländischen Arbeitslosen im Januar angestiegen. Foto: © Iris Maurer
Übliche Entwicklung - Zahl der saarländischen Arbeitslosen im Januar angestiegen. Foto: © Iris Maurer

Aus jahreszeitlichen Gründen ist die Zahl der Arbeitslosen an der Saar im Januar angestiegen. Dies ist für den Monat Januar eine übliche Entwicklung. Die Nachfrage der Betriebe nach Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist weiterhin hoch. Viele freie Stellen sind bei der Agentur für Arbeit und den Jobcentern gemeldet.

Nach Angaben der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland waren im Januar insgesamt 34.600 Frauen und Männer arbeitslos. Das waren 2.000 oder 6,3 Prozent mehr als im Dezember 2017. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit um 2.500 oder 6,7 Prozent zurückgegangen.

Die Arbeitslosenquote - berechnet auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen – lag bei 6,6 Prozent. Vor vier Wochen betrug sie 6,2 Prozent und im Januar 2017 7,2 Prozent.

„Erwartungsgemäß ist die Arbeitslosigkeit im Januar nach oben gegangen. Jahreszeitliche Einflüsse und das Auslaufen des Weihnachtsgeschäftes waren hierfür ursächlich. Im Vergleich zu den Vorjahren waren in diesem Januar weniger Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Je nach Witterungslage könnte die Arbeitslosigkeit im Februar bereits wieder sinken", so Heidrun Schulz, Chefin der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit.

Die Unterbeschäftigung, die auch Personen erfasst, die an entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teilnahmen oder aus anderen Gründen nicht mehr als Arbeitslose gezählt wurden, lag im Januar bei 52.000 Personen. Das waren 3.200 oder 5,8 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

 

Bewegungen am Arbeitsmarkt

3.900 Frauen und Männer meldeten sich nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos. Dies waren 1.400 oder 55,3 Prozent mehr als einen Monat zuvor. Ein Großteil dieser Zugänge kam aus einer vorherigen Beschäftigung im Handel und im Baugewerbe.

Auf der anderen Seite konnten im Januar rund 2.200 Personen die Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer Erwerbstätigkeit wieder beenden, 150 oder 7,2 Prozent mehr als vier Wochen zuvor.

Im Januar waren 8.700 offene Arbeitsstellen gemeldet. Das waren 1.800 oder 25,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die meisten Stellen gab es in der Zeitarbeit (2.470), im Handel (1.080), im Gesundheits- und Sozialwesen (1.000), im Verarbeitenden Gewerbe (690) und bei den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen (580).

 

Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Einzelnen

Im Januar waren mehr Männer arbeitslos gemeldet. Mit 19.900 arbeitslosen Männern waren es 1.400 oder 7,7 Prozent mehr als einen Monat zuvor. Im Vergleich zu Januar 2017 ist die Zahl um 1.300 oder 6,3 Prozent zurückgegangen.

Die Zahl der arbeitslosen Frauen stieg ebenfalls an. Hier fiel die Zunahme geringer aus als bei den Männern. Im Januar waren 14.700 Frauen arbeitslos, 600 oder 4,4 Prozent mehr vier Wochen zuvor. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl um 1.100 oder 7,2 Prozent gesunken.

Im Bereich der Arbeitslosenversicherung waren im Januar rund 10.900 Personen arbeitslos gemeldet – das waren 31,5 Prozent aller Arbeitslosen. Gegenüber dem Vormonat ist die Zahl um 1.400 oder 14,8 Prozent gestiegen und im Vergleich zum Januar 2017 um 700 oder 5,7 Prozent gesunken.

Im Bereich der Grundsicherung ist die Zahl der Arbeitslosen ebenfalls angestiegen. Zuletzt wurden 23.700 Frauen und Männer gezählt, 600 oder 2,7 Prozent mehr als vier Wochen zuvor. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl um 1.800 oder 7,1 Prozent zurückgegangen. 68,5 Prozent aller saarländischen Arbeitslosen waren im Januar im Bereich der Grundsicherung gemeldet.

 

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Regionale Statistik

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Statistisches Amt des Saarlandes: Informationen zum Arbeitsmarkt und zur regionalen Erwerbstätigkeit.

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