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Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
 

Grenzüberschreitende Projekte ab Herbst gesucht!

Pressemitteilung vom 16.08.2017 - 09:45 Uhr

Vom 25. September bis zum 13. Oktober 2017 können sich grenzüberschreitende Projektpartnerschaften um eine Förderung von bis zu 60 Prozent für ihr Vorhaben bewerben. Das alles im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg VA Großregion.

Von genau diesen Möglichkeiten profitiert bereits das Projekt „Ticketing SaarMoselle“. Verschiedene Ticket-Systeme in Moselle Est und im Saarland sollen harmonisiert werden, um öffentliche Verkehrsmittel in der Grenzregion kundenfreundlicher zu gestalten. Die Verknüpfungsmöglichkeiten werden nach einer ersten Pilotphase auf die gesamte Großregion ausgeweitet. Langfristig sollen sich Verkehrsströme, insbesondere der grenzüberschreitende Pendlerverkehr, somit einfacher auf den ÖPNV verlagern und umweltschonender werden.  Das Projektvolumen beträgt rund 3,1 Mio. Euro, wovon die EU bis zum Sommer 2019 über das Förderprogramm Interreg VA Großregion 1,8 Mio.  Euro zur Verfügung stellt.

Das Projekt „Greater Green“ greift ein anderes Themenfeld auf: Dabei geht es um die Unterstützung mittelständischer Unternehmen, die im Bereich Umwelttechnik tätig sind. Die zukunftsträchtige Branche birgt in der Großregion große Potentiale, die es durch eine bessere Vernetzung von Unternehmen, Forschung und Verwaltung sowie durch die internationale Bewerbung des Standorts Großregion hin zu neuen Märkten zu entfalten gilt. Das Vorhaben, für das ein Gesamtbudget von rund 1,1 Mio. Euro vorgesehen ist, wird im Umfang von 650.000 Euro durch Interreg VA Großregion finanziert.

Bei dem kommenden 3. Projektaufruf sollen vor allem Initiativen, angesprochen werden, die sich den Schwerpunkten „Nachhaltige Mobilität“, „Gesundheit und Vorsorge“ sowie „Förderung von kleinen und mittelständischen Unternehmen auf internationalen Märkten“ verschrieben haben. Das können sowohl kleinflächige Kooperationsvorhaben, als auch breit angelegte Projekte auf Ebene der gesamten Großregion sein. Die anfallenden Projektausgaben werden aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) mit einer Förderquote von bis zu 60% unterstützt.

Zur Beantragung einer Interreg-Förderung sieht das zweistufige Antragsverfahren die Vorlage einer Projektkurzfassung bis zum Stichtag am 13. Oktober 2017 – 15.00 Uhr vor.

Konkrete Fragen zur Antragsstellung werden von der saarländischen Interreg-Kontaktstelle beantwortet: 0681 501-1209, interreg@wirtschaft.saarland.de