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Arbeitsmarkt - Gute Arbeit im Saarland
 

Der Arbeitsmarkt im Saarland

Die Arbeitslosigkeit an der Saar ist im Februar leicht gesunken. Die Zahl offener Arbeitsstellen liegt über dem Wert des Vorjahres.  Foto: © Iris Maurer
Die Arbeitslosigkeit an der Saar ist im Februar leicht gesunken. Die Zahl offener Arbeitsstellen liegt über dem Wert des Vorjahres. Foto: © Iris Maurer

Nach einem Anstieg in den Monaten Dezember und Januar ist die Arbeitslosigkeit an der Saar im Februar leicht gesunken. Die Zahl der gemeldeten offenen Arbeitsstellen lag geringfügig über dem Wert des Vorjahres. Unverändert wurden mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigte gezählt.
Nach Angaben der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland waren im Februar insgesamt 32 800 Frauen und Männer arbeitslos. Dies waren 200 oder 0,6 Prozent weniger als vier Wochen zuvor. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit um 1 800 oder 5,2 Prozent gesunken.
Die Arbeitslosenquote - berechnet auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen – lag unverändert bei 6,2 Prozent. Im Februar 2018 betrug sie 6,6 Prozent.
„Der Arbeitsmarkt zeigt sich weiterhin stabil. In den letzten vier Wochen ist die Zahl aller Arbeitslosen gesunken. Bei den jüngeren Frauen und Männern war eine gegenläufige Entwicklung erkennbar: hier ist die Zahl der Arbeitslosen angestiegen. Ursächlich hierfür war die Beendigung der Ausbildungen, die 3,5 Jahre dauerten. Ein Teil dieser Auszubildenden wurde nicht übernommen und meldete sich vorübergehend bei der Agentur für Arbeit arbeitslos. Diese Dauer der Arbeitslosigkeit wird zeitlich sehr begrenzt sein, denn gute Fachkräfte werden von den Unternehmen gesucht und gerne eingestellt“, so Heidrun Schulz, Chefin der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit.
Die Unterbeschäftigung, die auch Personen erfasst, die an entlastenden arbeits-marktpolitischen Maßnahmen teilnahmen oder aus anderen Gründen nicht mehr als Arbeitslose gezählt wurden, lag im Februar bei 49 200 Personen. Das waren 2 900 oder 5,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Bewegungen am Arbeitsmarkt

Monat für Monat gibt es auf dem Arbeitsmarkt viel Bewegung: Menschen melden sich arbeitslos, andere beenden die Arbeitslosigkeit beispielsweise durch Aufnahme einer Beschäftigung.
2 700 Frauen und Männer meldeten sich nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos. Dies waren 1 800 oder 39,9 Prozent weniger als einen Monat zuvor.
Auf der anderen Seite konnten im Februar rund 2 300 Personen die Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer Erwerbstätigkeit wieder beenden, 200 oder 10,7 Prozent mehr als vier Wochen zuvor.
Im Februar meldeten die Betriebe viele offene Arbeitsstellen. 2 500 Stellen wurden gemeldet, 700 oder 36,3 Prozent mehr als im Januar dieses Jahres. Insgesamt waren 9 200 offene Arbeitsstellen gemeldet, 100 oder 0,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die meisten Stellen gab es in der Zeitarbeit (2 380), im Handel (1 130), im Gesundheits- und Sozialwesen (1 080), im Verarbeitenden Gewerbe (810) und im Baugewerbe (710).

Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Einzelnen

Im Februar waren 19 000 Männer arbeitslos gemeldet. Das waren 40 oder 0,2 Prozent weniger als im Januar. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Zahl um 900 oder 4,5 Prozent verringert.
Die Zahl der arbeitslosen Frauen ist etwas stärker gesunken. Im Februar waren 13 800 Frauen arbeitslos, 170 oder 1,2 Prozent weniger als vier Wochen zuvor. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl um 900 oder 6,3 Prozent gesunken.
Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen hatte sich im Februar um 100 oder 4,2 Prozent erhöht. 2 600 junge Frauen und Männer waren arbeitslos gemeldet. Gegenüber Februar 2018 wurden 200 oder 7,8 Prozent weniger junge arbeitslose Menschen gezählt.
Im Bereich der Arbeitslosenversicherung waren im Februar rund 11 000 Personen arbeitslos gemeldet – das waren 33,4 Prozent aller Arbeitslosen. Gegenüber dem Vormonat ist die Zahl um 100 oder 0,8 Prozent zurückgegangen und im Vergleich zum Februar 2018 hat sich die Zahl um 100 oder 1,1 Prozent erhöht.
Im Bereich der Grundsicherung ist die Zahl der Arbeitslosen in den letzten vier Wochen um 100 oder 0,6 Prozent gesunken. Zuletzt wurden 21 800 arbeitslose Frauen und Männer gezählt. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl um 1 900 oder 8,1 Prozent zurückgegangen. 66,6 Prozent aller saarländischen Arbeitslosen waren im Bereich der Grundsicherung gemeldet.

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lag im Saarland im Dezember 2018 – das ist der aktuellste Datenstand – mit rund 392 300 Beschäftigten 0,9 Prozent über dem Vorjahresniveau. Bezogen auf das gesamte Bundesgebiet lag die Beschäftigung 2,2 Prozent über dem Vorjahreswert.
Für einen Anstieg der Beschäftigung sorgten im Saarland vor allem das Verarbeitende Gewerbe (plus 800 auf 98 000), das Gesundheitswesen (plus 400 auf 33 200), das Sozialwesen (/plus 400 auf 30 300), die freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen (plus 700 auf 22 500), der Bereich Verkehr und Lagerei (plus 500 auf 17 000) sowie der Bereich Information und Kommunikation (plus 400 auf 9 400).
Zurückgegangen ist die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bei den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (minus 300 auf 17 200), bei den Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (minus 200 auf 11 900), bei den sonstigen und privaten Dienstleistungen (minus 200 auf 11 700) und in der Zeitarbeit (minus 600 auf 10 100).

Regionale Statistik

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Statistisches Amt des Saarlandes: Informationen zum Arbeitsmarkt und zur regionalen Erwerbstätigkeit.

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