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Nachhaltigkeit
 

Nachhaltigkeit

Das Dreisäulenmodell der Nachhaltigkeit
Das Dreisäulenmodell der Nachhaltigkeit

Der Begriff Nachhaltigkeit ist mittlerweile weithin bekannt. Seine „Karriere“ begann im Jahr 1987 in einem Bericht der UN Weltkommission für Umwelt und Entwicklung. In diesem Dokument, das nach der Vorsitzenden der Kommission auch als Brundlandt-Bericht bekannt wurde, wird Nachhaltige Entwicklung definiert als eine Entwicklung, die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen.

Auf der Folgekonferenz für Umwelt und Entwicklung  von Rio de Janeiro 1992 wurde die Nachhaltige Entwicklung zum Leitbild bestimmt. In den anschließenden länderspezifischen Diskussionen wurde vor allem in Deutschland das sogenannte Dreisäulenmodell als Denkmodell entwickelt.

Dieses Modell soll veranschaulichen, dass nachhaltige Prozesse ökologische, ökonomische und soziale Aspekte möglichst gleichrangig, zumindest aber ausgewogen, beachten müssen.
Eine solches Modell bildet noch nicht den zentralen Begriff der inter- und intragenerationell Gerechtigkeit ab. Zudem existieren noch keine allgemein anerkannten und verbindlichen  Bewertungsmaßstäbe, was an Natur, Wirtschaft und Sozialwesen erhaltenswert, schutzwürdig und entwicklungsfähig wäre. Diese Maßstäbe wären aber eine unverzichtbare Grundlage, um allgemein akzeptierte, operationale  Kriterien des abstrakten Begriffes Nachhaltigkeit zu definieren und aus der Beliebigkeit herauszukommen. Eine Nachhaltigkeitsstrategie konkretisiert den Begriff Nachhaltigkeit für einen bestimmten Raum und kann damit auch eine größere Akzeptanz erreichen.

Wettbewerb um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2016

Wettbewerb um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2016

Ab jetzt bis Ende April können sich Unternehmen um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2016 bewerben, um ihre Kompetenz in nachhaltigen Geschäftsmodellen zu zeigen. Die Bewerbung ist in drei Größenklassen möglich. Sonderpreise für besondere Ressourceneffizienz und nachhaltige Markenführung sind vorgesehen.
Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis Forschung in Zusammenarbeit mit dem BMBF startet voraussichtlich am 21. März 2015.
Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden geht Mitte April mit neuen Regeln an den Start.
 
Der Nachhaltigkeitspreis ist eine Initiative der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, Forschungseinrichtungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung ist Partner des Deutschen Nachhaltigkeitspreises. Die Preise werden im Rahmen des 9. Deutschen Nachhaltigkeitstages am 25. November 2016 in Düsseldorf verliehen.


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