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Nachhaltigkeit
 

Netzwerk Umweltbildung

Der Deutsche Bundestag hat am 1. Juli 2004 einstimmig einen Nationalen Aktionsplan zur UN-Dekade beschlossen. In dem Beschluss heißt es: „Die Vermittlung von Grundfertigkeiten und Fachkenntnissen über die Zusammenhänge von Mensch, Natur und Technik ist aus Sicht des Bundestages unverzichtbare Voraussetzung, um Menschen mit Handlungskompetenz auszustatten und damit zu gesellschaftlicher Teilhabe bei der Gestaltung einer dauerhaft tragfähigen Entwicklung zu befähigen.“
Es ist das wesentliche Ziel des Nationalen Aktionsplans, den Gedanken der Nachhaltigen Entwicklung in allen Bildungsbereichen in Deutschland zu verankern, in alle für nachhaltige Entwicklung relevanten Politikbereiche zu integrieren und als Querschnittsthema zu etablieren. Dabei kann in Deutschland auf ein breites Spektrum von Initiativen und Beispielen guter Praxis zurückgegriffen werden. Bei der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans kommt den Bundesländern eine wichtige Rolle zu. Das Ministerium für Umwelt des Saarlandes koordiniert dabei, anknüpfend an die Aktivitäten im Rio-Nachfolgeprozess und im Einverständnis mit den Partnern, die saarländischen Beiträge zum nationalen Aktionsplan.

Die saarländische Kooperation
Um die ganze Bandbreite der Bildung für Nachhaltige Entwicklung abzudecken, müssen die einzelnen Akteure zueinander finden. Mit der Kooperation verschiedener Verbände und Dachorganisationen ist ein wesentlicher Schritt zur Verankerung von Bildung für Nachhaltige Entwicklung im (vor)schulischen und außerschulischen Bereich gelungen. Die Kooperation umfasst die ARGE „Solar“ im energetisch-technischen Bereich, den BUND mit seinem KunterBUNDMobil zur ökologischen Erforschung der Umwelt, die LAGS, die sich für eine gesunde Ernährung in den Schulen einsetzt, das Landesjugendamt als Fortbilder im vorschulischen Bereich, das LPM, das im Rahmen des Programms „Transfer 21“ den Gedanken der nachhaltigen Entwicklung in den Schulen verankert, der Landesjugendring Saar als Dachorganisation und Ansprechpartner vieler außerschulischer Jugendeinrichtungen, das Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur, das u.a. für Unterrichtsinhalte und Unterrichtsgestaltung zuständig ist und den Verein ALWIS (ArbeitsLeben - Wirtschaft - Schule), der  sich mit ökonomischer Bildung, z.B. der Gründung von Schülerfirmen befasst, das ökologische Schullandheim Spohnshaus Gersheim, das ein breites Spektrum von an Nachhaltigkeit orientierten  Wochenprogrammen für Schulklassen bietet und ein Ort der internationalen Begegnung ist, den SaarForst Landesbetrieb, der sich der Waldpädagogik verschrieben hat, den NABU Saarland mit seinen Kinderferienprogrammen und naturkundlichen Exkursionen insbesondere auch im Urwald vor den Toren der Stadt Saarbrücken und das NES, das den Punkt Globalisierung  in diesem Spektrum besetzt mit fairem Handel und der Auseinandersetzung mit den Problemen der weniger entwickelten Ländern, dies auch in Form eines anspruchsvollen Urwaldprojektes.

Kontakt

Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Landschaftsplanung, Umweltbildung
Lucie Freis Welsch
Keplerstraße 18
66117 Saarbrücken
E-Mail-Kontakt
Telefon
(0681) 501-7532