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Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
 

Rehlinger: Wirtschaftsministerium unterstützt Unternehmen – ob mit oder ohne Brexit

Pressemitteilung vom 12.04.2019 - 15:00 Uhr

Am vergangenen Dienstag hatte Wirtschaftsministerin Rehlinger vor der Landespressekonferenz angekündigt, Unternehmen zu helfen, die durch den bevorstehenden Brexit vor Probleme gestellt werden. Obwohl der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union, der ursprünglich am 12. April erfolgen sollte, erneut verschoben wurde, bietet das Ministerium die angekündigten Leistungen unverändert an. Das Maßnahmenpaket beinhaltet nicht nur zusätzliche Beratungsangebote, sondern auch eine finanzielle Förderung, um neue Absatzmärkte zu erschließen.

„Ob mit oder ohne Brexit, Auswirkungen bekommen die saarländischen Unternehmen längst zu spüren. Deshalb ist die Internationalisierung in den Unternehmen und die Verbreiterung der Absatzmärkte ein Ziel, das wir auch verfolgen, obwohl der worst case zunächst nicht eintritt“, erklärte Anke Rehlinger. Die angekündigten Maßnahmen seien trotz des verschobenen Austritts wirksam. „Vor allem kleine und mittlere Unternehmen, die keine Erfahrung im Außenhandel mit Ländern außerhalb der EU haben, brauchen besondere Beratung und Unterstützung. Die Verschiebung gibt den Unternehmen mehr Zeit, sich auf die Folgen eines leider immer noch geplanten Austritts Großbritanniens vorzubereiten.“

Das Wirtschaftsministerium hat neben den Beratungs- und Fördermöglichkeiten mehrere direkte Anlaufstellen eingerichtet, beispielsweise ein Brexit-Desk bei der Standortagentur saaris. Ein Brexit-Beauftragter im Wirtschaftsministerium berät Unternehmen rund um Brexit und Außenhandel. Bestehende Förderprogramme wurden an mehreren Stellen aufgestockt, so dass die Erkundung und Erschließung potenzieller Ersatzmärkte nun mit bis zu 70 Prozent der Gesamtkosten bzw. maximal 7.500 Euro pro Markt gefördert werden kann.