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Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
 

Entspannt und mit Freude essen – Experten trafen sich in Saarbrücken zur Fachtagung Kita- und Schulverpflegung

26.10.2017 -

Stressreduktion beim Essen in der Kita. Wie können wir die Esssituation in Kitas so gestalten, dass sie für Kinder und Erzieherinnen und Erzieher stressfreier wird? Das war das Thema einer Fachtagung, zu der die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung im Saarland Ernährungsexperten nach Saarbrücken eingeladen hatte. Im Saarland fand zum siebten Mal der Tag der Kita- und Schulverpflegung statt.

Staatssekretär Roland Krämer begrüßt die Teilnehmer der Fachtagung.
Staatssekretär Roland Krämer begrüßt die Teilnehmer der Fachtagung.

Stressreduktion beim Essen in der Kita. Wie können wir die Esssituation in Kitas so gestalten, dass sie für Kinder und Erzieherinnen und Erzieher stressfreier wird? Das war das Thema einer Fachtagung, zu der die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung im Saarland Ernährungsexperten nach Saarbrücken eingeladen hatte. Im Saarland fand zum siebten Mal der Tag der Kita- und Schulverpflegung statt. Er ist Teil der bundesweiten Tage der Schulverpflegung.

Die Fachleute diskutierten mit vielen Akteuren aus dem Bereich der Kita- und Schulverpflegung darüber, wie sich Vorlieben und Abneigungen gegenüber bestimmten Geschmäckern und Lebensmitteln entwickeln. Das Verständnis hierfür soll die konkreten Esssituationen in  Kitas entspannen und bei allen Beteiligten zu mehr Gelassenheit führen.
Roland Krämer, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz, in dem die Vernetzungsstelle angesiedelt ist, dazu:  „Einfache Antworten nach dem Motto ,Kinder sollten einfach nur essen, was ihnen schmeckt‘, sind hier fehl am Platz. Denn sie leugnen die Fakten und sind kurzsichtig, wenngleich sie äußerst populär sind und den Erwachsenen das Leben leichter machen. Die Konsequenzen hat jedoch das Kind später als Erwachsener zu tragen. Denn Essen ist etwas, das wir wie Lesen, Rechnen und Schreiben lernen müssen. Das klingt im ersten Moment seltsam, schließlich essen wir alle von klein auf, es ist für uns ganz normal und alltäglich. Wir machen uns kaum Gedanken um unser Essen, denn das würde unser Gehirn überfordern. Bei mehr als 200 Entscheidungen täglich, die wir in Bezug auf unser Essen treffen müssen, greifen wir auf Routinen und Erlerntes zurück.“

Weitere Informationen unter http://www.vernetzungsstelle-saarland.de/