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Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
 

Auszeichnungen des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz

Saarländischer Inklusionspreis 2015

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Das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz erhält den saarländischen Inklusionspreis 2015. Zum 13. Mal zeichnet die Landesregierung private und öffentliche saarländische Arbeitgeber aus, die sich um die Eingliederung behinderter Menschen in das Arbeitsleben besonders bemühen.
 
Auf Vorschlag von Birgit Roth, der Schwerbehindertenvertretung im Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, konnte nun Minister Reinhold Jost den Inklusionspreis „Chance für alle im Arbeitsleben“ von Sozialstaatssekretär Stephan Kolling in Empfang nehmen.
 
„Ich bin sehr stolz, diesen Preis in Empfang nehmen zu dürfen. Denn besonders als Arbeitgeber kommt einem die Verantwortung zu, Inklusion in der Gesellschaft voranzubringen. Ein sicherer Arbeitsplatz bewirkt Gleichberechtigung, Anerkennung und Würdigung von Menschen mit Behinderung. Es fällt diesen meist sehr viel schwerer, den Alltag zu meistern. Für mich war es daher selbstverständlich, die gute Arbeit im Bereich der Inklusion in meinem Haus fortzusetzen“, betonte Jost im Rahmen der Feierstunde.
 
Die Beschäftigungsquote von Menschen mit Behinderung im Umwelt- und Verbraucherschutzministerium liegt konstant bei etwa 11 Prozent. Im Vergleich: Die Beschäftigungsquote saarlandweit liegt noch unter 5 Prozent.
Ganz besonders engagiert sich das Ministerium bei der Einstellung und Beschäftigung von schwerbehinderten jungen Menschen. Sie bekommen eine Möglichkeit, sich entsprechend ihrer Fähigkeiten in das Berufsleben eingliedern zu können. Arbeitsplätze werden für Arbeitnehmer mit Behinderung mit den erforderlichen Hilfsmitteln und notwendigen Arbeitshilfen ausgestattet, sodass alle Angestellten auf Augenhöhe zusammen arbeiten können.

In diesem Jahr haben nun auch Umbauarbeiten im Hauptgebäude für eine behindertengerechte Eingangshalle begonnen.
 
Seit Jahren setzt das Umwelt- und Verbraucherschutzministerium die Rahmenintegrationsvereinbarung, deren Maßnahmen die gleichberechtigte Teilhabe schwerbehinderter Menschen vorsieht, vorbildlich um. Das betriebliche Eingliederungsmanagement wird ebenso seit Jahren angewandt.

Die Jury des saarländischen Inklusionspreises setzt sich aus Vertretern des Landesbehindertenbeirates, der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit, des Beratenden Ausschusses, dem Leiter des Integrationsamtes sowie dem Landesbeauftragten für Behindertenfragen zusammen. Teilnahmeberechtigt sind private und öffentliche Arbeitgeber, die ihren Sitz oder eine Niederlassung im Saarland haben und sich in vorbildlicher Weise für die berufliche Integration schwerbehinderter Menschen einsetzen.


Familienfreundliches Unternehmen

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Aus den Händen des Hauptgeschäftsführers der IHK, Herrn Volker Giersch, nahmen Herr Staatssekretär Roland Krämer und Herr Thiemo Burgard, Amtsleiter des Landesamtes für Umwelt- und Verbraucherschutz, am 25. November 2015 im Rahmen einer Feierstunde das Gütesiegel „Familienfreundliches Unternehmen“ entgegen. Diese Qualifizierung erhalten Unternehmen und Behörden, die vorbildlich Anforderungen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf erfüllen. Im Saarländischen Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz werden bereits durch Flexibilisierung der Arbeitszeit und die Möglichkeit, Arbeit in Form von Telearbeit zu erledigen, große Schritte hin zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf - insbesondere der Kinderbetreuung - getan. Vor dem Hintergrund der sich abzeichnenden demographischen Entwicklung soll aber auch ein besonderer Fokus auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelegt werden, die pflegebedürftige Angehörige betreuen. 

Initiatoren des Familiensiegels sind die IHK Saarland, die Handwerkskammer und die Landesregierung. Diejenigen Behörden und Betriebe, die ihren Mitarbeitern beispielsweise Flexibilität der Arbeitszeit, Förderung von Kinderbetreuung, Unterstützung beim Wiedereinstieg oder Pflegekooperationen anbieten, erhalten das Familiensiegel. Das Siegel wird vergeben, wenn eine Behörde oder ein Unternehmen bereits Maßnahmen zur Familienfreundlichkeit vorweisen kann und gleichzeitig dazugehörige Maßnahmen ausbauen will. Eine familienfreundliche Personalpolitik nützt Familien wie Arbeitgeber und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung des Saarlandes zum einen als Wohn- und Lebensraum von Familien zum anderen als attraktiven Wirtschaftsstandort.


Familienfreundliches Unternehmen - Rezertifiziert 2018

Übergabe des Siegels Familienfreundliches Unternehmen an das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (MUV) und das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz (LUA) am 28. November 2018.

Am 28. November 2018 wurde dem Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (MUV) und dem Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz (LUA) erneut von der  IHK das Siegel „Familienfreundliches Unternehmen“ überreicht. Herr Minister Reinhold Jost, Frau Manstein (MUV), Frau Becker (LUA), Frau Baumann (LUA) und Herr Direktor Burgard (LUA) konnten die Auszeichnung von Frau Knerr (IHK) entgegennehmen. Mit dieser Auszeichnung wird das Thema „Vereinbarkeit von Familie, Pflege & Beruf aktiv gelebt und zum Wohle der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein deutliches Zeichen gesetzt.


Durch die im MUV seit längerem praktizierte Flexibilisierung der Arbeitszeit und die Möglichkeit, Arbeit in Form von Telearbeit zu erledigen, wurden bereits große Schritte zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf erzielt. Auch die Einrichtung eines „Eltern-Kind-Zimmers“ ist in diesem Zusammenhang zu nennen. Dadurch geben wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit, Kinder oder Enkelkinder zum Dienst mit zu bringen.


Daneben haben wir uns in den letzten Jahren im Rahmen von verschiedenen Veranstaltungen verstärkt mit dem Thema „Pflege“ auseinander. Im Fokus dabei steht, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die pflegebedürftige Angehörige haben, dabei zu unterstützen, diese Herausforderung besser meistern zu können. So wurde die Idee geboren, ein Pflege-Mentoren-Netzwerk im MUV zu gründen.


Auch der Nachwuchs und somit die jüngeren Kolleginnen und Kollegen sind uns wichtig! In diesem Zusammenhang planen wir einen „Wegbegleiter während der Schwangerschaft“ für werdende Mütter und Väter zu konzipieren. Dieser wird u.a. wichtige Informationen zum Thema Mutterschutz, Elterngeld und Elternzeit enthalten.


All diese Aktivitäten dienen dazu, dass Gütesiegel „Familienfreundliches Unternehmen“ über die nächsten Jahre weiter zu entwickeln.  


EMAS

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Das saarländische Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz hat seine Zertifizierung nach dem Umweltmanagementsystem EMAS im Jahr 2014 beim Öko-Audit erfolgreich verteidigt.
Damit wird der seit nunmehr elf Jahren mit EMAS verbundene kontinuierliche Verbesserungsprozess im betrieblichen Umweltschutz aufrechterhalten. Das „Eco-Management and Audit Scheme“, kurz EMAS, ist ein freiwilliges, europäisches Managementsystem, das Unternehmen und Organisationen jeder Größe und Branche einführen können.
Durch das Umweltmanagement können die Umweltauswirkungen des Hauses (Energie- und Ressourcenverbräuche, Emissionen, Abfallmengen) kontrolliert und verbessert werden.

Als Beispiel für eine verbesserte Umweltleistung des Ministeriums  konnte der jährliche Büro-Papierverbrauch pro Mitarbeiter von 35,6 Kilogramm im Jahr 2008 auf 23,9 Kilogramm im Jahr 2012 gesenkt werden. Im gleichen Zeitraum wurde die durch Energieverbräuche und Dienstreisen verursachte Gesamt-CO2-Belastung des Ministeriums um etwa 220 Tonnen auf rund 150 Tonnen gesenkt.

„EMAS ist ein Umweltmanagementsystem, das die gesamte Verwaltung des Ministeriums umfasst, alle Beschäftigten einbezieht und durch die Umwelterklärung Transparenz herstellt, so dass eine nachhaltige Verbesserung der Umweltsituation des Ministeriums erreicht werden kann.", so Staatssekretär Roland Krämer.

Auch die vier nachgeordneten Behörden des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz (Landesamt für Vermessung, Geoinformation und Landentwicklung (LVGL), Landesamt für Verbraucherschutz (LAV), SaarForst Landesbetrieb, Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz (LUA)) wurden im Januar 2015 mit dem EMAS-Siegel ausgezeichnet.