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Wissenschaft
 

Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer verleiht Preis für herausragende Lehre an saarländischen Hochschulen

07.03.2016, 14:00 Uhr -

„Besondere Leistungen müssen auch besonders gewürdigt werden“, so Frau Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer und verleiht daher auch in diesem Jahr den Landespreis Hochschullehre für herausragende Lehrleistungen an den Hochschulen des Saarlandes.

Frau Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer verleiht auch in diesem Jahr den Landespreis Hochschullehre für herausragende Lehrleistungen an den Hochschulen des Saarlandes.
Frau Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer verleiht auch in diesem Jahr den Landespreis Hochschullehre für herausragende Lehrleistungen an den Hochschulen des Saarlandes.

„Dieser Preis drückt die Anerkennung von Politik und Gesellschaft für besondere wissenschaftliche Projekte aus“, erklärte die Ministerpräsidentin. „Er gibt den Lehrpersonen die Möglichkeit, ihr Projekt weiter auszubauen und neue Innovationen durchzusetzen, um die Qualität der Lehre für unsere junge Generation dauerhaft zu steigern. Innovative Lehre und gute Bildungskonzepte in Zeiten der Digitalisierung sind deshalb auch zentrales Leitthema des 10. Nationalen IT-Gipfels der Bundesregierung, der im Herbst dieses Jahres im Saarland ausgerichtet wird.“

Seit 2003 wird der mit insgesamt 50.000 € dotierte Preis jährlich an Lehrende der saarländischen Hochschulen vergeben, die mit ihrem besonderen Engagement, ihrem Organisationstalent, ihrer Art der fachlichen Wissensvermittlung und ihrem didaktisch-methodischen Vorgehen neue Impulse für die Weiterentwicklung der Hochschullehre gesetzt haben.

Die Preisträger für das Jahr 2015 sind

Prof. Dr. Strauch, Hochschule für Musik und

Florian Penner, Hochschule der Bildenden Künste Saar

Prof. André Miede und

Prof. Enrico Lieblang, Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes

Prof. Dr. Eve Hartnack, Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes.

Das Lehrkonzept „Rotationen 2.0“ beinhaltet die Vorbereitung und Realisierung des Live-Visual-Concerts "Rotationen - Bild-Musik - Mediale Komposition - Rauminszenierung - Interaktion" für die Fassade des Saarbrücker Schlosses am 10. und 11. Juli 2015. Für das Kooperationsprojekt von Hochschule für Musik Saar und Hochschule der Bildenden Künste Saar im Rahmen des mit der Universität des Saarlandes gemeinsamen Studiengangs Medieninformatik erhalten Prof. Oliver Strauch, Hochschule für Musik Saar, unter Mitarbeit von Florian Penner, Hochschule der Bildenden Künste Saar den Landespreis Hochschullehre 2016 in Höhe von 30.000 €.

Den zweiten Landespreis Hochschullehre 2015 in Höhe von 10.000 € erhalten Prof. André Miede und Prof. Enrico Lieblang für ihr Projekt „Förderung des Studierverhaltens durch Gamification“. Dieses Projekt setzt an der Hochschule für Technik und Wirtschaft um, was so oft als Floskel verwendet wird: Es holt die Studierenden im ersten Semester dort ab, wo sie stehen. Es nutzt Handlungsmuster aus digitalen Spielen, die sie aus anderen Zusammen-hängen bereits kennen. Gamifaction, die so theoretisch fundiert betrieben wird wie hier, ist weit davon entfernt, "nur ein Spiel" zu sein. Vielmehr ermöglicht sie insbesondere jenen Studierenden einen Weg ins erfolgreiche Studium, die mit dem System Hochschule noch nicht vertraut sind, aber mit dem System des Spiels. Die Verbindung beider Strukturen ist im Projekt gelungen und wird den Studierenden zukünftig den Einstieg in die Welt der Hochschule erleichtern - auf eine moderne und didaktisch fundierte Art und Weise.

Den dritten Landespreis Hochschullehre 2015 in Höhe von 10.000 € erhält Prof. Dr. Eve Hartnack für ihr Lehrkonzept „Die Gestaltung der Ortsmitte – Beispiele Riegelsberg, Schiffweiler, Herrensohr“. Partizipation ist soziale Nachhaltigkeit, ein Postulat, das heute mehr denn je gelungenes Zusammenleben und zivilisatorischen Fortschritte charakterisiert. So vermitteln die Projekte des eingereichten Lehrkonzepts den Architektur-Studierenden partizipative Planungsstrategien. Darüber hinaus erweitern sie deren Planungswissen um das Regelwerk des regionalen Bauens und die Kompetenz im bewussten Umgang mit dem Bestand (ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit). Gleichzeitig wird die Identifikation der Bürger mit dem eigenen Ort gestärkt und die Zukunftsentwicklung in der örtlichen Gemeinschaft gefördert. 

Die feierliche Preisverleihung fand im Rahmen eines Festaktes am Montag, dem 7. März 2016, um 14.00 Uhr in der Festhalle der Staatskanzlei statt.