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Landesamt für Verbraucherschutz
 

Aktuelles zur Blauzungenkrankheit Stand 04.04.2019

Sperrgebiet innerhalb Deutschlands

Saarland  (gesamtes Bundesland)
Rheinland-Pfalz (gesamtes Bundesland)
Baden-Württemberg (gesamtes Bundesland)
Hessen
 (Teilgebiete siehe Link)
https://umwelt.hessen.de/verbraucher/tiergesundheit-tierseuchen/tierkrankheiten-tierseuchen/blauzungenkrankheit
Nordrhein-Westfalen (Teilgebiete siehe Link)
https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tiergesundheit/tierseuchenbekaempfung/tierseuchen/blauzungenkrankheit/ 
Bayern (Teilgebiete siehe Link)
https://www.lgl.bayern.de/tiergesundheit/tierkrankheiten/virusinfektionen/blauzungenkrankheit/restriktionszonen_bt_uebersicht.htm

 

Verbringen von Schlacht- und Zuchttieren innerhalb des deutschen Sperrgebietes

  • Formular „Tierhaltererklärung Verbringen innerhalb des Sperrgebietes“

Bedingungen:
-Keine Anzeichen für das Vorliegen eines Verdachtes oder einer Infektion der  Blauzungenkrankheit
-Tierhaltererklärung muss den Transport begleiten

Verbringen von Schlachttieren aus dem Sperrgebiet in freie Gebiete innerhalb Deutschlands

  • Formular „Tierhaltererklärung Schlachttiere Deutschland“

Bedingungen:
- Keine Anzeichen für das Vorliegen eines Verdachtes oder einer Infektion der Blauzungenkrankheit
- Schlachtung innerhalb von 24 Stunden nach Transportbeginn
- Tierhaltererklärung muss den Transport begleiten

Verbringen von empfänglichen Tieren (außer Schlachttiere) aus dem Sperrgebiet in freie Gebiete (auch in andere EU-Länder)

  • Traces-Zertifikatfür das Verbringen in EU-Länder

Bedingungen:
- Grundimmunisierung (2 Impfungen im Abstand von ca. 4 Wochen)
- 60 Tage Wartezeit nach abgeschlossener Grundimmunisierung
- jährliche Nachimpfung erforderlich (Aufrechterhaltung des Impfstatus)
- Nachweis der Impfungen in HiT

Verbringen von Kälbern bis zum Alter von 90 Tagen von geimpften Muttertieren aus dem Sperrgebiet in freie Gebiete innerhalb Deutschlands

  • Formular „Tierhaltererklärung Kälber von geimpften Muttertieren Deutschland“

Bedingungen:
- Grundimmunisierung des Muttertieres zuzüglich 4 Wochen Wartezeit abgeschlossen vor der Geburt des Kalbes
- Das Kalb muss unmittelbar nach der Geburt Biestmilch des Muttertieres erhalten haben
- jährliche Nachimpfung erforderlich (Aufrechterhaltung des Impfstatus)
- Nachweis der Impfungen in HiT
- Tierhaltererklärung muss den Transport begleiten

Verbringen von empfänglichen Tieren aus Deutschland in das französische Sperrgebiet

  • Formular „Tierhaltererklärung Verbringen innerhalb des Sperrgebietes“
  • Traces-Zertifikat

Bedingungen:
- Keine Anzeichen für das Vorliegen eines Verdachtes oder einer Infektion der Blauzungenkrankheit
- Tierhaltererklärung und Traces-Zertifikat müssen den Transport begleiten

Verbringen von Schlachttieren aus dem Sperrgebiet in freie EU-Länder

  • Traces-Zertifikatfür das Verbringen in EU-Länder

Bedingungen:
- Anmeldung der Schlachtung durch das LAV mindestens 48 Stunden vor dem Verladen bei der zuständigen Behörde am Ort des Schlachthofes.
- Schlachtung innerhalb von 24 Stunden nach Transportbeginn

Verbringen von Kälbern bis zum Alter von 90 Tagen in die NIEDERLANDE

Die niederländischen Behörden verlangen auf Grundlage des zwischen Deutschland und den Niederlanden unterzeichneten Memorandums (siehe Downloadbereich) für das Verbringen von Kälbern bis zum Alter von 90 Tagen die Erfüllung nachfolgender Bedingungen:

·         Formular „Ergänzende Gesundheitsbescheinigung für den Versand von Kälbern jünger als 90 Tage nach den Niederlanden“

·         Formular Traces-Zertifikat

Bedingungen:
- virologische Untersuchung (PCR) mit negativem Ergebnis (Blutentnahme maximal 7 Tage vor der Verbringung)
- Repellentienbehandlung am Tag der Blutentnahme
- zusätzlich zum TRACES-Zertifikat muss die ausgefüllte und vom Amtstierarzt unterzeichnete und gesiegelte „Ergänzende Gesundheitsbescheinigung für den Versand von Kälbern jünger als 90 Tage nach den Niederlanden“ (siehe Downloadbereich) das Tier begleiten

Verbringen von Zucht- und Nutztieren ohne Impfstatus aus dem Sperrgebiet in freie Gebiete innerhalb Deutschlands

!!! Achtung: nur bis zum 30. April 2019 möglich !!!

kein Formular vorhanden

Bedingungen:
- virologische Untersuchung (PCR) mit negativem Ergebnis (Blutentnahme maximal 7 Tage vor der Verbringung)
- Repellentienbehandlung am Tag der Blutentnahme
- nur EDTA-Blut für die Untersuchung geeignet
- Nachweis der erfolgten Untersuchung über HiT-Ausdruck + handschriftliche Bestätigung der Repellentienbehandlung auf dem Ausdruck
- Ausdruck muss den Transport begleiten

Kontaktdaten des LAV

Telefon        
Zentrale                               
0681-9978-4500
Frau Dr. Scherer-Herr          
0681-9978-4511
Herr Burghardt                    
0681-9978-4517
Frau Jung                            
0681-9978-4659
Herr Blaß                             
0681-9978-4503

Fax                                      
0681-9978-4549

E-Mail                                 
tiergesundheit@lav.saarland.de