Saarland.de - Startseite
   Benutzerhinweise    Inhalt    Suche
Ministerium für Inneres, Bauen und Sport
 

Frank Bohr erhält das Bundesverdienstkreuz am Bande

Frank Bohr wurde im Rahmen einer Feierstunde am Dienstag, 5. September 2017, mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Der Sulzbacher erhielt die Auszeichnung für sein vielfältiges ehrenamtliches Engagement, sowohl bei der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) als auch in und für die Stadt Sulzbach.
 

Staatssekretär Christian Seel verlieh das Bundesverdienstkreuz am Bande an Frank Bohr aus Sulzbach (Foto: JENNIFER WEYLAND)
Staatssekretär Christian Seel verlieh das Bundesverdienstkreuz am Bande an Frank Bohr aus Sulzbach (Foto: JENNIFER WEYLAND)

Frank Bohr wurde 1962 in Quierschied geboren, besuchte Grund- und  Realschule Sulzbach. Nach der Mittleren Reife folgte eine Ausbildung zum Betriebsschlosser. Der Besuch der Abendfachschule Saarbrücken endete mit der Fachhochschulreife, es folgte der Besuch der Meisterschule und im Oktober 1988 der Abschluss als Industriemeister Fachrichtung Metall. Seit 1998 ist Frank Bohr bei der Firma Nordsee Gas Terminal beschäftigt, wo er als Betriebsleiter arbeitet.

Bereits 1983 begann Bohrs Engagement in der DLRG. Als Lehrscheininhaber war Frank Bohr Ausbilder und Prüfer für Schwimmen und Rettungsschwimmen und bis heute ist der Sulzbacher als Übungsleiter der Ortsgruppe Sulzbach tätig. Insgesamt 25 Jahre lang war Bohr Vorsitzender des Vereins.
Zur gleichen Zeit engagierte er sich bei der DLRG Jugend Saar - mit Unterbrechung fast 15 Jahre als stellvertretender Vorsitzender und zusätzlich 3 Jahre in verantwortungsvoller Position beim DLRG Bezirk Saarbrücken.

Seit 2010 ist Bohr Mitarbeiter im Arbeitskreis Lizenzen und Mitglied des Ausbildungsteams zum Erwerb der Ausbilderlizenzen für Schwimmen und Rettungsschwimmen. Zudem wurde Bohr in das Schieds- und Ehrengericht des DLRG Landesverbandes berufen.
Ein besonderes Augenmerk muss man auf die 27 Jahre legen, in denen Frank Bohr Sommer für Sommer mehrfach pro Woche  den Wasserrettungsdienst in den Sulzbacher Freibädern übernommen hat und diesen wertvollen Dienst  auch bis heute noch an den Saarländischen Stauseen verrichtet.

Herr Bohr, der Ausbilder für Nachwuchsrettungsschwimmerinnen und –schwimmer ist, begleitet und betreut außerdem die Rettungssportlerinnen und -sportler der DLRG bei den Meisterschaften im Rettungsschwimmen auf Bezirks- und Landesverbandsebene. Innerhalb der Trainingsgruppen bereitet er die Jugendlichen auf die Meisterschaftsteilnahmen vor, initiiert Jugendfreizeiten und „Schnuppertauchen“.

In seiner Zeit als stellvertretender Vorsitzender der DLRG Jugend hat Bohr über die Vorstandsarbeit hinaus maßgeblich an verschiedenen Projekten mitgewirkt, so z.B. am Spielfest anlässlich der 25-Jahr-Feier der Landesjugend, bei der Freizeitmesse und dem Kinderfest im Deutsch-Französischen-Garten und hat somit die Arbeit der Landesjugend wesentlich geprägt und vorangebracht.

Frank Bohr ist verheiratet, hat eine Tochter und einen Sohn.


 Allgemeines zur Auszeichnung:
 
Der Bundesverdienstorden wurde 1951 vom damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss gestiftet, zwei Jahre nachdem das Grundgesetz verkündet worden war, die ersten Wahlen zum Bundestag nach Kriegsende stattgefunden hatten und die erste Bundesregierung mit Konrad Adenauer an der Spitze gebildet worden war.
Mit der Stiftung des Ordens schickte die junge Bundesrepublik sich an, politische und wirtschaftliche, soziale und geistige Leistungen sowie besondere Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland beziehungsweise um das Gemeinwohl zu ehren, also das Wirken ihrer Bürgerinnen und Bürger, die ja eigentlich den Staat ausmachen, ins Rampenlicht zu rücken.

Seit nunmehr mehr als 65 Jahren haben namhafte Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur sowie zahllose Bürgerinnen und Bürger, die in ihrem direkten Umfeld politisch oder sozial wirkten, diese höchste Anerkennung erhalten, die unser Land verleihen kann.

Innenstaatssekretär Christian Seel: „Die Verleihung des Verdienstordens macht deutlich, wie sehr unser Land die Leistungen seiner Bürgerinnen und Bürger schätzt, die sich für das Gemeinschaftsleben positiv eingebracht haben und sie ist ein ebenso schöner wie wirksamer Weg, den Blick auf Verdienste zu lenken, die für unser Gemeinwesen von großer Bedeutung sind.“