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Strukturfondsförderung
 

ESF-Förderprojekte

Viele Einrichtungen und Menschen tragen dazu bei, dass der Europäische Sozialfonds im Saarland erfolgreich eingesetzt wird. Sie sorgen für die Abwicklung und dafür, dass so viele wie möglich von den EU-Mittel profitieren können.

 

Neue Perspektive durch Qualifizierung  -  
Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit und Verhinderung der Langzeitarbeitslosigkeit bei Jugendlichen

Seit Jahren haben Maßnahmen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit und Förderung arbeitsloser Jugendlicher in der saarländischen Arbeitsmarktpolitik einen zentralen Stellenwert. Es ist bis 2008 gelungen, die Jugendarbeitslosigkeit um ein Viertel zu senken. Trotz dieses sichtbaren Erfolges ist die Jugendarbeitslosigkeit im Saarland immer noch zu hoch. Deshalb steht die Senkung der Jugendarbeitslosigkeit weiter im Mittelpunkt der Arbeitsmarktpolitik.

Verhinderung der Langzeitarbeitslosigkeit von Erwachsenen

Eine große Herausforderung in der saarländischen Arbeitsmarktpolitik stellt nach wie vor die Bewältigung der Langzeitarbeitslosigkeit dar. Dank der umfangreichen Maßnahmen im Rahmen der arbeitsmarktpolitischen Landesprogramme und ESF-geförderten Maßnahmen ist es dem Saarland gelungen, zwischen 2004 und 2008 den Anteil der Arbeitslosen, die bereits ein Jahr und länger ohne Beschäftigung waren, vier Jahre in Folge  zu verringern. Im Jahr 2009 stieg die Zahl der Langzeitarbeitslosen allerdings infolge der weltweiten Wirtschaftskrise wieder an. Fast 40 % der Langzeitarbeitslosen sind Frauen.
Trotz der deutlichen Erfolge beim Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit liegt die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Saarland immer noch über dem Durchschnitt der westdeutschen Bundesländer (35,3 %). Deshalb wird die Senkung der Langzeitarbeitslosigkeit auch in Zukunft ein wichtiges arbeitsmarktpolitisches Ziel bleiben.
Im Ziel-3-Programm werden insbesondere Maßnahmen gefördert, die auf die Verhinderung von Langzeitarbeitslosigkeit abzielen. 

Gleichstellung der Geschlechter

In den kommenden Jahren wird sich die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter sowohl in Europa insgesamt als auch im Saarland weiter verringern. Dies bedeutet, dass das Beschäftigungswachstum, das für den wirtschaftlichen Erfolg langfristig unerlässlich ist, noch mehr als bislang von der verstärkten Eingliederung der Frauen in den Arbeitsmarkt abhängt.

Im Zuge wachsender Erwerbsbeteiligung und höherer beruflicher Anforderungen müssen die Chancen von Frauen auf dem Arbeitsmarkt und im System beruflicher Aus- und Weiterbildung weiter verbessert werden. Das berufliche Qualifikationspotenzial von Frauen muss besser genutzt, eine stärkere Beteiligung von Frauen in zukunftsträchtigen Berufen verwirklicht und ihr Einsatz in gehobenen Managementfunktionen gefördert werden.

Der Trend zur Dienstleistungs-, Wissens- und Informationsgesellschaft bietet vor allem für Frauen neue Chancen. In den tertiären Wirtschaftssektoren wird ein neuer Typus von Fachkräften verlangt: Flexibel agierend mit multidisziplinären beruflichen Qualifikationen, kundenorientiert, sozial kompetent, fähig zur Teamarbeit, mit fundierten Kenntnissen in neuen Informations- und Kommunikationstechnologien und ihren komplexen Einsatzfeldern sowie der unvoreingenommenen Bereitschaft, neue Aufgaben wahrzunehmen. Die saarländische Landesregierung hat deshalb arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitisch Rahmenbedingungen geschaffen, die es erlauben, dass die regionalen Unternehmen umfassend die beruflichen Fähigkeiten und Qualifikationen von Frauen nutzen können und dass Frauen und Männer ihr Berufs- und Familienleben besser miteinander vereinbaren können.

Für die Zielgruppe arbeitsloser Frauen wird ein Angebot beruflicher Aus- und Weiterbildung bereitgestellt, das zugeschnitten ist auf den wachsenden Bedarf an umfassend und höher qualifizierten Fachkräften. Gefördert werden Maßnahmen, die zukunftsweisende berufliche Qualifikationen insbesondere im Hinblick auf die Anwendung neuer Technologien vermitteln. Die Maßnahmen führen entweder zu staatlich anerkannten Abschlüssen, die auf dem Arbeitsmarkt allgemein verwertbar sind, oder zu verwertbaren Abschlüssen in Verbindung mit Beschäftigung oder Existenzgründung.

Insbesondere für die Zielgruppe der Berufsrückkehrerinnen, für alleinerziehende Frauen sowie für Frauen mit besonderen Vermittlungshemmnissen werden Maßnahmen der Beratung und Berufswegplanung angeboten, die die berufliche Aus- und Weiterbildung sowie die berufliche Um- oder Neuorientierung flankieren. Um den Frauen die Teilnahme an den Maßnahmen zu ermöglichen, werden auch Kosten der Kinderbetreuung getragen.

 

Foto: Saarland

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Telefax
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Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung.

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Hier finden Sie die Beschreibung der Publizitätsmaßnahmen zur Beschreibung des EFRE/ESF für das Saarland.

Zwischenevaluierung des Operationellen Programms des Saarlandes für den Europäischen Sozialfonds, Förderperiode 2007-2013, „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“.

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