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Saarforst Landesbetrieb
 

SaarForst informiert: Was tun beim Eichenprozessionsspinner!

08.06.2018

Der Eichenprozessionsspinner ist ein eher unscheinbarer, graubrauner Nachtfalter, der als Schmetterling harmlos ist. Seine Raupen tragen jedoch Gifthaare, die auf der Haut und an den Schleimhäuten der Menschen allergische Reaktionen hervorrufen können. 

Schutzmaßnahmen:
• Vermeiden Sie den Kontakt mit den Raupen und Gespinsten, halten Sie Abstand, setzen Sie sich nicht in der Nähe auf den Boden.
• Tragen Sie Schutzkleidung, wenn Sie sich beruflich in befallenen Gebieten aufhalten müssen.
• Auf Holzernte und Pflegemaßnahmen verzichten, solange Raupennester erkennbar sind.
• Nach Kontakt mit den weißen Raupenhaaren betroffene Körperstellen gründlich abspülen und Kleidung auf mindestens 60 Grad Celsius waschen.
• Treten Beschwerden auf, sofort den Arzt konsultieren und auf die Raupenhaare hinweisen.
• Gespinstnester und Raupen nicht selbst entfernen, sondern sich an geschulte Fachfirmen wenden. Fachfirmen sind Schädlingsbekämpfungsunternehmen oder Betriebe aus dem Bereich des Garten- und Landschaftsbaues, die Baumpflege anbieten.
• Haben sie einen Befall an öffentlichen Plätzen entdeckt? Informieren Sie die örtliche Gemeindeverwaltung.

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