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Landesbetrieb für Straßenbau
 

Von Kastel nach Primstal: Freigabe für Radweg Dr. Hanspeter Georgi

Medieninformation vom 13.06.2017

13.06.2017
v. l. n. r.: Stv. Direktor Werner Nauerz und Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger. v. r. n. l.: Bgm. Dr. Franz-Josef Barth, beiden Ortsvorstehern Kurt Rech und Magnus Jung mit 70 weiteren Gästen
v. l. n. r.: Stv. Direktor Werner Nauerz und Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger. v. r. n. l.: Bgm. Dr. Franz-Josef Barth, beiden Ortsvorstehern Kurt Rech und Magnus Jung mit 70 weiteren Gästen

Nach gut einem Jahr Bauzeit ist der umfangreichste und kostenintensivste Abschnitt des Primstal-Radwegs Dr. Hanspeter Georgi fertiggestellt. Die Baumaßnahme beinhaltete den Neubau des straßenbegleitenden Rad- und Gehwegs zwischen dem Ortsende von Kastel und dem Ortseingang von Primstal.

Bei einem Vor-Ort-Termin gab Verkehrsministerin Anke Rehlinger den Rad- und Gehweg gemeinsam mit dem Bürgermeister der Gemeinde Nonnweiler, Dr. Franz Josef Barth, für Fußgänger und Radfahrer frei. Zusammen unterzogen sie die Strecke dann direkt einem Praxistest: Auf Rädern ging es gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern bis nach Primstal.

Verkehrsministerin Anke Rehlinger sieht in dem realisierten Teilstück einen wichtigen Lückenschluss im Radwegenetz der Region: „Das Saarland hat in den letzten Jahren ein für Touristen attraktives Radwandernetz geschaffen. Einzig das Primstal konnte bisher aus Kostengründen nicht mit einem entsprechenden Radweg ausgestattet werden und bildet bis heute eine Lücke im SaarRadland. Gerade in einer für Touristen so attraktiven Region wie dem Saar-Hunsrück war es höchste Zeit, diese Lücken zu schließen. Auch für die Saarländerinnen und Saarländer wird die Region so noch abwechslungsreicher und trägt damit auch zu einem florierenden Binnentourismus bei.“
Der Primstal-Radweg Dr. Hanspeter Georgi durchquert auf der geplanten Gesamtroute die reizvollsten Abschnitte des Primstals. Der fast ebene Verlauf und die überwiegende Streckenführung abseits der Straßen machen die Route nicht nur besonders idyllisch, sondern auch sehr verkehrssicher.

„Mit der Freigabe des Radweges zwischen Kastel und Primstal geht ein großer Wunsch der Gemeinde Nonnweiler in Erfüllung. Durch den neuen Radweg wird die Verkehrssicherheit deutlich erhöht und die Gemeinde ist lückenlos an das bestehende Radnetz im Saarland und in Rheinland-Pfalz angebunden. Dies erhöht die Attraktivität unserer Kommune als Tourismusgemeinde ganz erheblich“, so der Bürgermeister der Gemeinde Nonnweiler, Dr. Franz Josef Barth.

Zwei Teilabschnitte des Primstal-Radwegs – von Bierfeld bis Nonnweiler und von Nonnweiler bis Gomms Mühle – waren zuvor bereits fertiggestellt worden. Nun ist mit dem Abschnitt Kastel-Primstal der dritte Bauabschnitt vollendet. Neben ihrer Funktion als touristischer Radweg stellt die Strecke auch einen wichtigen Lückenschluss im Alltagsradwegenetz dar.

HINTERGRUND

Mit dem Bau des dritten Abschnitts des Primstal-Radwegs wurde am 18. April 2016 begonnen. Die Baumaßnahmen beinhalteten den eigentlichen Neubau des straßenbegleitenden Rad- und Gehwegs im Zuge der L147 auf einer Länge von rund 2.650 Metern zwischen dem Ortsende von Kastel und dem Ortseingang Primstal.

Die gesamten Maßnahmen im Projekt „SaarRadland“ werden – so auch hier – jeweils hälftig aus Mitteln des Straßenbaus und der Tourismusförderung getragen. Die Baukosten für den dritten Abschnitt des Primstal-Radwegs betragen rund 2 Mio. Euro.

Weitere, derzeit in der Planung befindliche Streckenabschnitte des Primstal-Radwegs Dr. Hanspeter Georgi:
•L145, Limbach - Ortseingang Schattertriesch
•L145, Ortseingang Schattertriesch - Steinbruch Michelbach
•Parallel der L333 ehemalige Bahntrasse zwischen Büschfeld und Limbach

Mit Fertigstellung des Abschnitts Bardenbach - Büschfeld, dem Ausbau einer alten Bahntrasse, ist der Bau des Primstal-Radwegs Dr. Hanspeter Georgi komplett.