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Vertretung des Saarlandes beim Bund in Berlin
 

Außergewöhnliche musikalische Highlights bei Jazz in den Ministergärten

12.10.2018 -

Auch in ihrer diesjährigen Ausgabe war die Veranstaltung „Jazz in den Ministergärten“ wieder ein voller Erfolg und lockte tausende musikbegeisterte Besucherinnen und Besucher in die dortigen Landesvertretungen.

Stimmungsvolles Ambiente in der Landesvertretung bei Jazz in den Ministergärten
Stimmungsvolles Ambiente in der Landesvertretung bei Jazz in den Ministergärten

Auch in ihrer diesjährigen Ausgabe war die Veranstaltung „Jazz in den Ministergärten“ wieder ein voller Erfolg und lockte tausende musikbegeisterte Besucherinnen und Besucher in die dortigen Landesvertretungen.

Das außergewöhnliche Festival, bei dem der traditionelle Jazz mit anderen Musikrichtungen und Genres verschmilzt, bot den Zuhörerinnen und Zuhörern von Pop bis Folk eine breite musikalische Palette. Hierzu hatten die Landesvertretungen des Saarlandes, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein abwechslungsreiche Jazz-Ensembles aus ihren jeweiligen Regionen nach Berlin geholt.

Die Landesvertretung des Saarlandes konnte dabei mit dem Quintett „Trallskogen“,  „Gershwin’s Porgy and Bess“ von Svenja Hinzmann sowie dem Projekt „Saarland meets Stuttgart“ mit besonderen Highlights aufwarten.

Bei einem Besuch im „Svenska Visarkivet“ in Stockholm (einem Archiv, das Noten und Audio-Aufnahmen der schwedischen Folkloremusik bewahren will) entdeckte die in Saarbrücken lebende Sängerin und Komponistin Annika Jonsson sehr alte Aufnahmen von Trallsängern, die damals mit ihren Liedern von Dorf zu Dorf zogen, auf Festen sangen und Geschichten erzählten. Fasziniert von dieser Tradition und dem Klang des Trallgesangs, verwebt sie für Trallskogen Elemente der Folklore mit Jazz und Pop zu ihrem ganz eigenen Stil von Folkjazz. Es sind neue Stücke, die in die Welt der Elfen und Trolle im Zauberwald (Schwedisch „Trollskogen“) entführen.

„Gershwin’s Porgy and Bess“ verknüpft dagegen in einzigartiger Weise Elemente der klassischen Oper und des Jazz. Diese Verbindung erwies sich als derart spannungsvoll, dass die Musik über die Grenzen der Klassik hinaus auch im Jazz Anklang fand. So entstand die Idee, beide Elemente miteinander verschmelzen zu lassen, um damit eine neue Brücke zwischen Klassik und Jazz zu bauen. Ein Querschnitt der Oper wird hierbei als Performance/Konzert dargeboten, adaptiert für ein Jazz-Septett aus erlesenen Musikern. Die besondere Herausforderung dieses Projekts ist es, die verschiedenen Facetten des klassischen- und des Jazzgesangs authentisch darzubieten und damit zu spielen. Dies ist eine besondere Fähigkeit der Sängerin Svenja Hinzmann.

Im Projekt „Saarland meets Stuttgart“ begegnen sich drei junge Musiker aus dem Saarland und zwei Musiker aus Stuttgart. Ziel dieses Projekts ist es, nicht nur gemeinsame Konzerte zu spielen, sondern sich über die beiden Jazzszenen der jeweiligen Region auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Das Projekt „Saarland meets …“ ist auf mehrere Jahre angelegt und begann 2017 mit „Saarland meets Rhein-Neckar“. Thema der diesjährigen Begegnung ist „60 Jahre Michael Jackson“. Da jedes der fünf Bandmitglieder in diesem Projekt als Arrangeur agiert, werden bei den Konzerten ganz neue Instrumentalversionen von Michael-Jackson-Songs erklingen. Aus dem Saarland spielt Niklas Müller an der Trompete, Carina Peitz am Klavier sowie Kevin Naßhan am Schlagzeug.

Die begeisterten Gäste genossen zudem bei regionalen Speisen und Getränken einen spätsommerlich anmutenden Abend in der Hauptstadt.