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Vertretung des Saarlandes beim Bund in Berlin
 

"Filmreife Frauen" – Veranstaltung im Rahmen des Internationalen Frauentags

01.03.2018 -

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März kamen auf Einladung des Chefs der Staatskanzlei und Bevollmächtigten des Saarlandes beim Bund, Staatssekretär Jürgen Lennartz, zahlreiche Besucherinnen und Besucher zur Veranstaltung „Filmreife Frauen – Frauen in Film und Fernsehen“ in die Landesvertretung. Das Publikum freute sich dabei insbesondere über die Teilnahme des frisch gewählten neuen Saarländischen Ministerpräsidenten, Tobias Hans.

Podiumsdiskussion zur Rolle der Frau in Film und Fernsehen mit Frau Ministerpräsidentin a.D., Annegret Kramp-Karrenbauer. Ministerpräsident Tobias Hans begrüßte zuvor die Besucherinnen und Besucher.
Podiumsdiskussion zur Rolle der Frau in Film und Fernsehen mit Frau Ministerpräsidentin a.D., Annegret Kramp-Karrenbauer. Ministerpräsident Tobias Hans begrüßte zuvor die Besucherinnen und Besucher.

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März kamen auf Einladung des Chefs der Staatskanzlei und Bevollmächtigten des Saarlandes beim Bund, Staatssekretär Jürgen Lennartz, zahlreiche Besucherinnen und Besucher in der Vertretung des Saarlandes beim Bund zur Veranstaltung „Filmreife Frauen – Frauen in Film und Fernsehen“ zusammen. Die Besucherinnen und Besucher freuten sich zudem besonders über die Teilnahme des frisch gewählten neuen Saarländischen Ministerpräsidenten, Tobias Hans.

Das mit Ministerpräsidentin a.D., Annegret Kramp-Karrenbauer, der Regisseurin und Fotografin sowie Vorstand von ProQuote Film, Barbara Rohm, der Programmgruppenleiterin Unterhaltung und Fernsehspiel beim Saarländischen Rundfunk, Andrea Etspüler, sowie der Schauspielerin und künstlerischen Leiterin der TFW Saar, Elisabeth Brück, und der Festivalleiterin des Filmfestivals Max Ophüls Preis, Svenja Böttger, hochkarätig besetzte Podium diskutierte unter Moderation von Martina Fietz, Chefkorrespondentin Focus Online, über die Rolle der Frau in Film  und Fernsehen.

Die Runde widmete sich dabei insbesondere der Frage, wie Geschlechterbilder in den Medien aufgebrochen und zeitgemäß weiterentwickelt werden können. Die Diskussionsteilnehmerinnen waren sich darin einig, dass jede und jeder Einzelne durch die Art und Weise der jeweiligen Mediennutzung dazu beitragen kann, dass sich zuweilen verfestigte Geschlechterstrukturen in der Medienlandschaft auflösen. „Nicht die Frauen müssen sich ändern, sondern die Spielregeln“ – mit dem Zitat der Verhaltensökonomin der Harvard University, Iris Bohnet, fasste Barbara Rohm die Debatte treffend zusammen.

Jürgen Lennartz überreichte im Anschluss den Podiumsteilnehmerinnen, anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März,  Brot und Rosen. Das gleichnamige Gedicht von James Oppenheim  stammt aus dem Jahre 1912, entstanden bei einem Streik von 14 000 Textilarbeiterinnen in Lawrence, USA. Der Streik richtete sich gegen die Hungerlöhne und die Kinderarbeit. Dieser Streik, in dem Frauen besonders entschieden für ihre Interessen kämpften, wurde durch zahlreiche Lieder berühmt, die sie auf den Demonstrationen, vor den Werkstoren und in der Stadt sangen. Das Gedicht „Brot und Rosen” geht auf ein Transparent der Arbeiterinnen zurück, auf dem stand „We want bread and roses, too” Die Worte Brot und Rosen wurden zum Motto der amerikanischen und internationalen Frauenbewegung.

Die saarländische Band Makademia um Sängerin Martina Gunnison sorgte für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung.

Per Livestream aus der Landesvertretung des Saarlandes konnte die Veranstaltung auch über das Portal live-dabei.saarland.de verfolgt werden.