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Saarforst Landesbetrieb
 

SaarForst stellt neue Forstwirt-Auszubildende ein – Umweltstaatssekretär Krämer bei der offiziellen Begrüßung

14.06.2017

Umweltstaatssekretär Krämer hat heute die neuen Auszubildenden für den Beruf des Forstwirts beim SaarForst Landesbetrieb begrüßt. Dies sind Florian Fery aus Bous, Ingo Lange aus Riegelsberg  und Simon Speicher aus Püttlingen.

Die Ausbildungsdauer beträgt grundsätzlich drei Jahre. Die Prüfung kann jedoch bei guter Leistung vorgezogen werden. Die Azubis werden während der praktischen Phase der Ausbildung im Ausbildungsrevier in Eppelborn und Umgebung ausgebildet. Die überbetriebliche Ausbildung findet in in Hachenburg am „Forstlichen Bildungszentrum Rheinland-Pfalz“ statt.
Darauf verständigten sich das Saarland und Rheinland-Pfalz. Die rheinland-pfälzische Umwelt- und Forstministerin Ulrike Höfken und der  saarländische Umweltminister  Reinhold Jost unterzeichneten dazu im März diesen Jahres in Saarbrücken eine entsprechende Verwaltungsvereinbarung zur Kooperation in der Forstwirtausbildung. Der Vertrag mit Rheinland-Pfalz regelt die Zusammenarbeit der Länder bei der Ausbildung für den gehobenen Forstdienst sowie der Forstwirte.

„Die Forstwirtausbildung  ist ein wichtiger Schritt für die Forst- und Holzwirtschaft im Saarland“, betonte Umweltstaatssekretär Krämer. „Wir reagieren damit auf die Auswirkungen des demographischen Wandels, das hohe Durchschnittsalter des Forstpersonals und auf den zunehmenden Wettbewerb um gute junge Nachwuchskräfte im Saarland.“

„Derzeit sind noch weitere 3 Auszubildende beim SaarForst beschäftigt“, so SaarForst Direktor Hans-Albert Letter. Der Forstwirt ist eine hochqualifizierte Fachkraft mit einer umfassenden Ausbildung in verschiedensten Bereichen. Die Aufgaben reichen von der Pflanzung unterschiedlichster Baumarten bis hin zur Ernte starker Bäume. Das Hauptaufgabengebiet liegt nach wie vor in der Produktion von verkaufsfertigen Holzsortimenten, die die wichtigste Einnahmequelle für einen Forstbetrieb bedeuten. Die Tätigkeiten sind vielfältig und machen deshalb diesen Beruf an der frischen Luft so attraktiv. Der Beruf erfordert viel Eigeninitiative, Motivation und selbstständiges Handeln.

SaarForst Direktor Letter: „Die Einstellung der Auszubildenden soll einerseits den Eigenbedarf bei SaarForst infolge von ausscheidenden Mitarbeitern in den nächsten Jahren decken. Gleichzeitig wird aber auch für den Bedarf der Forstunternehmer ausgebildet“.