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Kreativwirtschaft
 

Saarländischer Staatspreis für Design: Jury bewertet Einreichungen

10.10.2017
Die Jury zum Staatspreis Design: Christoph Brosius, Katrin Greiling, Heinz Wagner und Rolf Sachse. Foto: © MWAEV
Die Jury zum Staatspreis Design: Christoph Brosius, Katrin Greiling, Heinz Wagner und Rolf Sachse. Foto: © MWAEV

Bis zu zwölf hervorragend gestaltete Einreichungen aus den Bereichen Produktdesign und Kommunikationsdesign zu ermitteln – diese schwierige Aufgabe hatte am Dienstag, 10. Oktober, die hochkarätige Jury des Saarländischen Staatspreises für Design 2017. In den Räumen der Hochschule der Bildenden Künste prüfte sie über mehrere Stunden die 47 eingereichten Produkte auf ihre gestalterische Qualität, Funktionalität, Materialwahl oder Verarbeitung. Auch der innovative Gehalt der Einreichungen wurde bewertet.

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger: „Das Design eines Produktes entscheidet zunehmend über seinen Erfolg am Markt. Der Staatspreis soll ein Bewusstsein für die herausragende Rolle von Design schaffen. Gleichzeitig wollen wir die saarländischen Unternehmen dazu animieren, bei der Produktgestaltung verstärkt das Design in den Vordergrund zu rücken. Damit schaffen sie auch eine eigene Identität für ihr Produkt – das stärkt wiederum die Wettbewerbsfähigkeit.“

Der Saarländische Staatspreis für Design ist ein Ehrenpreis und wird seit 1993 alle zwei Jahre verliehen. In diesem Jahr wurde er neu konzipiert. So wurde erstmals die  Kategorie „strategische Prozessgestaltung” in die Bewertung mit aufgenommen. Gleichzeitig wurde als Ergänzung zum Staatspreis Design erstmals der Architekturpreis „Industrie- und Gewerbebauten im Saarland“ ausgelobt. Mit der Ausführung der Wettbewerbe wurde das K8 Institut für strategische Ästhetik beauftragt. Beide Auszeichnungen sollen bei einem branchenübergreifenden Fachkongress im Frühjahr kommenden Jahres vergeben werden.