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Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
 

Gute Ausbildung ist Aushängeschild für das saarländische Handwerk

16.09.2017
Gut gelaunt beim Tag des Handwerks in Saarlouis: Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger überreichte einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 1 Mio. Euro an den Präsident der Handwerkskammer, Bernd Wegner. Foto: © MWAEV
Gut gelaunt beim Tag des Handwerks in Saarlouis: Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger überreichte einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 1 Mio. Euro an den Präsident der Handwerkskammer, Bernd Wegner. Foto: © MWAEV
Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger setzt sich für die Förderung der Ausbildung im Handwerk ein. Anlässlich des Tags des Handwerks überreichte sie einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 1 Mio. Euro an den Präsidenten der Handwerkskammer, Bernd Wegner. Die Unterstützung dient der Förderung der handwerklichen Aus- und Weiterbildung. Diese sei ein Aushängeschild für die Branche.

„Rund 28 Prozent aller Auszubildenden im Saarland werden im Handwerk ausgebildet. Damit ist und bleibt das Handwerk nach wie vor der zweitgrößte Ausbildungsbereich. Das Handwerk übernimmt Verantwortung für die Ausbildung unserer Jugend. Wir müssen für eine gute Qualität der Ausbildung sorgen, um Jugendliche weiterhin für eine Lehre im Handwerk zu begeistern“, so die Ministerin.

Mit rund 12.000 Betrieben ist das Handwerk eine tragende Säule der saarländischen Wirtschaft. Die etwa 64.000 Beschäftigten erwirtschafteten zuletzt einen Gesamtumsatz von circa 5,8 Mrd. Euro. Gleichzeitig wird es für viele saarländische Unternehmen immer schwerer, ihre offenen Ausbildungsstellen zu besetzen. Von dieser Entwicklung sind insbesondere auch die vielen kleinen und mittleren Unternehmen des Handwerks betroffen. Daher müsse man verstärkt um junge Menschen und insbesondere auch um Mädchen werben, so Anke Rehlinger weiter. Längst sei das Handwerk nicht mehr nur von körperlicher Arbeit geprägt, sondern zunehmend auch High-Tech. Dieses moderne Bild gelte es zu vermitteln. „Auch die Vorzüge einer dualen Ausbildung und der beruflichen Karrieremöglichkeiten im Handwerk sind noch nicht in den Köpfen unserer Jugend angekommen. Das müssen wir ändern.“ Daher dient die Unterstützung aus dem Wirtschaftsministerium insbesondere auch der Nachwuchswerbung. Außerdem fließt das Geld in die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung (ÜLU) und die Ausbildungsberatung.