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Verkehr
 

Automobilstandort Saarland auf der IAA

14.09.2017
Stefan Schmitt (links) von ZF zeigt Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger neue Fahrzeugkomponenten. Daneben IHK-Geschäftsführer Dr. Carsten Meier und Pascal Strobel, Leiter Netzwerk automotive.saarland. Foto: © MWAEV
Stefan Schmitt (links) von ZF zeigt Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger neue Fahrzeugkomponenten. Daneben IHK-Geschäftsführer Dr. Carsten Meier und Pascal Strobel, Leiter Netzwerk automotive.saarland. Foto: © MWAEV

Vom 14. bis 24. September 2017 präsentiert das Saarland einen Querschnitt seiner Kompetenzen rund um den Fahrzeugbau auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt. Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger sagte zum Start der IAA: „Es ist ein wichtiges Signal, dass die saarländische Automobilbranche auf der IAA vertreten ist. Wir können so zeigen, dass das Saarland die Zukunft der Mobilität aktiv mitgestaltet und eine wichtige Rolle bei der Erprobung des vernetzten Fahrens einnimmt. Mit dem Testfeld für intelligentes und digital unterstütztes Parken in Merzig oder der grenzüberschreitenden Teststrecke zwischen Deutschland und Frankreich haben wir bereits zwei Alleinstellungsmerkmale.“ Jetzt gehe es darum, weitere Partner aus der Automobilbranche für die Projekte im Saarland zu gewinnen und die Vorzüge des autonomen Fahrens „in den Regelbetrieb“ zu bringen. Ministerin Rehlinger: „Das wird auch das Profil der Saar-Wirtschaft weiter schärfen.“ Die IAA sei der ideale Standort, um die Branche vom Saar-Standort zu überzeugen. Sie ist heute zu Besuch auf der IAA. Der Besuch des saarländischen Gemeinschaftsstandes, ein Rundgang über das Messegelände und anschließend ein Gespräch mit Geschäftsführer des Verbandes der Automobilindustrie e.V. Dr. Kay Lindemann stehen auf ihrem Programm.

Zu den Ausstellern des Gemeinschaftsstandes gehören der bekannte Mercedes-Fahrzeugveredler Carlsson in Saarlouis und der Automobilzulieferer VOIT Automotive in St. Ingbert. VOIT hat im Saarland rund 1.000 Beschäftigte und ist Zulieferer von Teilen für Getriebe, Karosserie und weitere Fahrzeugsegmente. Auch fünf Forschungsstellen aus dem Land nehmen teil: Gefragte Partner der Autohersteller sind das Leibniz-Institut für Neue Materialien (INM)   u. a. mit starken Kompetenzen im Korrosions- und Lackschutz   und das Center for IT-Security, Privacy and Accountability (CISPA), das IT-Sicherheitssysteme für Fahrzeuge entwickelt. Mit hohem Interesse rechnen können auch die htw saar-Forschungsgruppe Verkehrstelematik, die Technologien des grenzüberschreitenden Testfeldes für vernetztes Fahren in Merzig vorstellt, sowie der htw-Fachbereich Fahrzeugtechnik, der ein Messsystem zeigt, mit dem Emissionen direkt am Fahrzeug im Straßenverkehr und unter realen Fahrbedingungen erfasst werden. Ein weiteres Highlight der saarländischen Kompetenzen sind anwendungsnahe Forschungsergebnisse für die Fahrzeugbranche aus dem Bereich der Computerlinguistik an der Universität des Saarlandes. Am Saarlandstand vertreten ist auch die für Ansiedlungen zuständige Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Saar mbH (gwSaar).

Saarländischer Aussteller mit eigenem Stand auf der Messe ist die Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation KÜS. Ein Bezug zum Saarland entsteht auf der IAA darüber hinaus durch die Präsenz des Automobil-herstellers Ford und von zehn weltweit renommierten Automobilzuliefer-konzernen mit Niederlassungen im Land. Auf dem Programm stehen Besuche der Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer und der Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger bei Unternehmen, Forschungsstellen und Kunden der saarländischen Automobil-Branche.