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Wasser
 

Oberflächengewässer

Saarschleife im Herbst
Saarschleife im Herbst

Das Saarland hat eine Gesamtfläche von 2570 km2 und davon 26,2 km2 Gewässerfläche. Das bedeutet, dass 0,74 Prozent des Saarlandes von Wasser bedeckt ist. Der wichtigste Fluss und Namensgeber des Saarlandes ist die insgesamt 227 km lange Saar. Zwischen Rilchingen-Hanweiler und Saarhölzbach fließt die Saar auf einer Länge von 79 km durch das Saarland. Blies, Prims, Rossel und Nied bilden die wichtigsten Nebenflüsse der Saar im hiesigen Einzugsgebiet. Naturnahe Erholungs- und  Freizeitmöglichkeiten bieten der Bostalsee, der Stausee Losheim und die Talsperre Nonnweiler.

Auf Grund der dichten Besiedlung und Industrialisierung des Saarlandes haben viele Gewässer ihre natürliche Gestalt und Dynamik verloren: Sie sind eingedeicht, begradigt, eingetieft oder aufgestaut. Je stärker die Nutzungsansprüche der Menschen am Gewässer wiegen, desto höher steigt zudem die Gefahr von Belastungen eben dieser Gewässer. Nutzerinteressen einerseits und die Sorge um den guten Zustand der Gewässer andererseits bilden ein konfliktreiches Spannungsfeld, in dem sich die Wasserwirtschaft für eine möglichst geringe Beeinträchtigung der Gewässer durch gezieltes Handeln einsetzt.

Das Zusammenspiel verschiedener Vorschriften auf EU-, Bundes- und Landesebene gewährleistet den Schutz der Oberflächengewässer.

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