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Gentechnik und Chemikalien
 

Freisetzungen

Freisetzungen sind in der Regel Freilandversuche mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO), die für eine bestimmte Zeit an einem oder mehreren genau bestimmten Standorten durchgeführt werden. Bei den GVO handelt es sich meistens um gentechnisch veränderte Pflanzen. Aber auch der Einsatz von gentechnisch veränderten Mikroorganismen bei der Sanierung von Böden kann z. B. eine Freisetzung sein. Die freigesetzten GVO wurden zuvor im geschlossenen System, beispielsweise einem Labor oder Gewächshaus, entwickelt. Im Freilandversuch soll deren Verhalten außerhalb des Labors getestet werden. Durch geeignete Maßnahmen soll die zeitliche und räumliche Begrenzung des Freilandversuches sichergestellt werden.

Die Genehmigung zur Freisetzung gentechnisch veränderter Organismen erteilt auf Antrag das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Die Entscheidung über eine geplante Freisetzung ergeht im Einvernehmen mit anderen Bundesbehörden. Die zuständigen Landesbehörden werden im Verfahren zu einer Stellungnahme gebeten. Wird ein Freisetzungsvorhaben genehmigt und anschließend auch durchgeführt, so sind die Überwachungsbehörden des Landes für die Kontrolle der Freisetzung zuständig.

Im Saarland wurden bislang keine Freisetzungen durchgeführt.

Weitere Informationen zum Verfahrensablauf sowie zu den bislang in Deutschland und in der EU durchgeführte Freisetzungen finden Sie auf der Internetseite des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit.

Kontakt

Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Referat E/5
Dr. Andre Johann
Gentechnik
Keplerstraße 18
66117 Saarbrücken
E-Mail-Kontakt
Telefon
(0681) 501-3514
Telefax
(0681) 501-4488