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Arbeitsmarkt - Gute Arbeit im Saarland
 

Der Arbeitsmarkt im Saarland

Aufgrund der guten konjukturellen Entwicklung und der Wirkung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente ging die Arbeitslosigkeit mit Blick auf das Vorjahr über fast alle Personengruppen hinweg zurück. Foto: © Iris Maurer
Aufgrund der guten konjukturellen Entwicklung und der Wirkung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente ging die Arbeitslosigkeit mit Blick auf das Vorjahr über fast alle Personengruppen hinweg zurück. Foto: © Iris Maurer

Die Zahl der Arbeitslosen an der Saar ist im November weiter gesunken. Unverändert lag die Zahl der gemeldeten offenen Arbeitsstellen über dem Vorjahreswert. Auch wurden mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigte gezählt als zwölf Monate zuvor. Nach Angaben der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland waren 30 100 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Dies waren 500 oder 1,5 Prozent weniger als vier Wochen zuvor. Gegenüber November 2017 betrug der Rückgang 2 500 oder 7,8 Prozent. Die Arbeitslosenquote - berechnet auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen – lag bei 5,7 Prozent. Im Oktober betrug sie 5,8 Prozent und vor einem Jahr 6,3 Prozent.

„Der Arbeitsmarkt hat sich auch im November günstig entwickelt. Mit Blick auf das Vorjahr ging die Arbeitslosigkeit über fast alle Personengruppen hinweg zurück“, so Heidrun Schulz, Chefin der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit. „Ursächlich für diese Entwicklung ist zum einen die gute konjunkturelle Entwicklung, zum anderen auch die Wirkung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente.“

Bewegungen am Arbeitsmarkt

Im November meldeten sich 2 700 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos, 30 oder 1,1 Prozent mehr als vier Wochen zuvor. Auf der anderen Seite haben 2.500 Menschen ihre Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer Erwerbstätigkeit beendet. Das waren 60 oder 2,6 Prozent mehr als vier Wochen zuvor.
Im November waren 9 800 offene Stellen gemeldet. Dies waren 1 000 oder 11,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die überwiegende Zahl der Stellen war in der Zeitarbeit (2 660), im Handel (1 280), im Gesundheits- und Sozialwesen (980), im Verarbeitenden Gewerbe (910) und im Bereich der Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen (750) gemeldet.

Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Einzelnen

Im November waren 17 100 Männer arbeitslos, 100 oder 0,3 Prozent weniger als einen Monat zuvor. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl um 1 300 oder 7,2 Prozent zurückgegangen.
13 000 arbeitslose Frauen wurden gezählt, 400 oder 3,0 Prozent weniger als im Vormonat. Auch bei den Frauen ist die Zahl gegenüber dem Vorjahr gesunken und zwar um 1 200 oder 8,7 Prozent.

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lag im September 2018 – das ist der aktuellste Datenstand – bei 395 900 Beschäftigten im Saarland. Das waren 1,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Bezogen auf Deutschland stieg die Beschäftigung innerhalb eines Jahres um 2,1 Prozent. Für ein Mehr an Beschäftigung sorgten vor allem das Verarbeitende Gewerbe (plus 1 300 auf 98 700), das Sozialwesen (plus 800 auf 30 300), die freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen (plus 900 auf 22 600) sowie die Zeitarbeit (plus 600 auf 12 100).  Zurückgegangen war die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im bei den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (minus 100 auf 17 700) sowie im Finanz- und Versicherungsbereich (minus 100 auf 12 100).

Regionale Statistik

Regionale Statistik

Statistisches Amt des Saarlandes: Informationen zum Arbeitsmarkt und zur regionalen Erwerbstätigkeit.

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